Mobile Maschinen
Die neuste Hydraulik für Landmaschinen

Von Dagmar Merger 7 min Lesedauer

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Auf der Agritechnica/System & Components stellen auch die Zulieferer ihre Innovationen vor. Teils sind es Weiterentwicklungen; teils adressieren sie große Trends wie Elektrifizierung und Automatisierung. Wo lohnt sich ein Standbesuch?

Die Landwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen, die auch die Hydraulik der Maschinen betreffen. (Bild:  Parker Hannfin)
Die Landwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen, die auch die Hydraulik der Maschinen betreffen.
(Bild: Parker Hannfin)

Auf der Systems & Components präsentiert sich alle drei Jahre die Zulieferindustrie der Landtechnik. Die Messe findet im Rahmen der Agritechnica in Hannover statt (9. – 15. November 2025). 2025 sind dort auch aus der Hydraulik interessante Innovationen für mobile Maschinen zu sehen. Ein Teil von ihnen hat es sogar auf die Shortlist der Systems & Components Trophy geschafft. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) vergibt diesen Preis, um den Stellenwert und die Innovationskraft der Zulieferindustrie für die Landtechnik zu würdigen. Eine Jury aus Entwicklungsingenieuren kürte als Gewinner:

  • ein modulares, hochintegriertes elektrisches Achssystem von ZF (Halle 15, Stand C06),
  • das RadX-Radargerät von Mach mit integrierter Datenverarbeitung (Halle 17, Stand C05),
  • der leichte und günstige Rebel-Cobot von Igus für die Automatisierung der Ernte (Halle 16, Stand E11).

Die Shortlist erstellt die DLG. Sie umfasste 16 Neu- und Weiterentwicklungen. An den Nominierungen und auch an der Auswahl der Gewinner zeigen sich die Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft und damit auch die Landtechnikhersteller stehen: Die Landwirtschaft ist wegen globalen Erwärmung und des Artensterbens angehalten, klimaschonender und umweltfreundlicher zu werden. Das betrifft beispielsweise den möglichst sparsamen Einsatz von Insektiziden, aber auch die CO2-Emissionen. Gleichzeitig nehmen extreme Wettereignisse zu. Der Maschinenbau entwickelt als Antwort darauf unter anderem elektrifizierte Fahrzeugtypen, Assistenzsysteme und Sensorlösungen.