Intelligente Hydraulik
Hydraulik 4.0: Wunsch und Hoffnung – oder echter Hebel?

Von Marek Havlicek, Hypneu GmbH 3 min Lesedauer

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Die Hydraulik ist in Bezug auf Industrie 4.0 deutlich weiter, als viele denken. Warum der Durchbruch der intelligenten Hydraulik trotzdem noch ausbleibt und was es dafür braucht.

Visualisierung des Hydraulikzylinder-Funktionsprinzips: Zustandsbasierte Wartung und digitale Assistenzsysteme sind in der Hydraulik Stand der Technik. (Bild: ©  dizfoto1973 - stock.adobe.com)
Visualisierung des Hydraulikzylinder-Funktionsprinzips: Zustandsbasierte Wartung und digitale Assistenzsysteme sind in der Hydraulik Stand der Technik.
(Bild: © dizfoto1973 - stock.adobe.com)

Hydrauliksysteme sind das Rückgrat vieler Maschinen und Anlagen. Doch in der Diskussion um Industrie 4.0 stehen sie selten im Mittelpunkt. Dabei gibt es längst praxistaugliche Lösungen, um Hydraulik fit für die vernetzte Produktion zu machen. Der Stand der Technik ist weiter, als viele denken – aber auch klar begrenzt. Dieser Artikel zeigt, wo intelligente Hydraulik heute steht, wo sie hin muss – und warum der Durchbruch noch ausbleibt.

Status Quo: Was heute funktioniert – und wo die Grenzen liegen

Die Digitalisierung der Hydraulik ist technisch machbar. In modernen Aggregaten lassen sich Betriebsdaten wie Druck, Temperatur, Schaltfrequenz, Ölzustand oder Leckageverhalten erfassen. Diese Daten werden mithilfe von Algorithmen in Kennwerte umgewandelt, die Rückschlüsse auf Verschleiß, Beanspruchung oder den allgemeinen Betriebszustand ermöglichen.