Steuerung IMA setzt auf Steuerungstechnik von Beckhoff

Redakteur: Juliana Schulze

IMA setzt künftig im gesamten Maschinenprogramm auf softwarebasierte Hochleistungssteuerungstechnik von Beckhoff. Neben dem bisherigen Einsatz in der Durchlauftechnik, soll die Steuerungstechnik nun auch in der Stationärtechnik Einzug halten.

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Rüdiger Schliekmann, Geschäftsführer des Herstellers für Holzverarbeitungsmaschinen, IMA, knüpft hohe Erwartungen an die Ausdehnung der Zusammenarbeit von IMA und Beckhoff: „Die Steuerungstechnik ist das Herzstück jeder Maschine“, so Schliekmann. „Beckhoff gilt als Pionier auf dem Gebiet der Automatisierungs- und Steuerungstechnik und ist fraglos einer der innovativsten Anbieter weltweit. Die Einführung einer durchgängigen Software-basierten Steuerungsplattform bringt uns als Maschinenbauer genauso wie unseren Kunden ganz erhebliche Vorteile.“

Hardwareanteil wird reduziert

So können Basisentwicklungen künftig als Plattformtechnologie einmalig getätigt und anschließend für alle Maschinen genutzt bzw. einfach an die speziellen Anforderungen angepasst werden. Das erhöht die Flexibilität und beschleunigt die Umsetzung neuer Funktionen. Zudem reduziert die Software-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff den Hardwareanteil. Funktionen, die bislang den Einsatz zusätzlicher Hardwarekomponenten erforderlich machten, können künftig als reine Softwarefunktionalität realisiert werden. Außerdem reduziert die Vereinheitlichung der Steuerungsplattform die Ersatzteilhaltung für IMA und für die Kunden, da nahezu alle Hardwarekomponenten, angefangen von der Klemme bis hin zum Bedien-PC, bei allen Maschinentypen identisch sind. Die Kunden profitieren unter anderem von der maschinenübergreifenden einheitlichen Bedienung. Dadurch ergeben sich viele Funktionen, die sowohl in der Durchlauftechnik als auch in der Stationärtechnik gleichermaßen nutzbar sind.

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