Hydraulikzylinder

Hydrauliksystem stemmt 10 000 Tonnen in die Höhe

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Komfortables Jacken

Je drei Bolzen (Durchmesser 400 Millimeter) an jeder Brille schieben sich in die Beine und ermöglichen das schrittweise Absenken der Beine bis auf den Meeresgrund. Sobald alle vier Beine festen Meeresboden erreichen, erhebt sich der Ponton aus dem Wasser. Mit Hüben von bis zu vier Metern wird die geforderte Hubgeschwindigkeit erreicht. Die vier Beine können sowohl zentral von der Brücke als auch separat von jedem der Jack-Häuser aus entweder gleichzeitig oder einzeln gesteuert werden.

Vier Antriebe ermöglichen die selbstständige Positionierung der Thor im Einsatzgebiet. Durch das Helideck an Bord der Hubinsel ist der Transport der Crew schnell und einfach möglich. Die umfangreiche Kabinenausstattung sowie Recreation Areas sind zudem für Schiffe dieser Größenordnung außergewöhnlich. Alle diese Vorteile stellen optimale Voraussetzungen für das Bauen von Windenergieanlagen auf See dar.

Gebündelte Kompetenz im Hafen- und Wasserbau

Von der ersten Idee und Grobplanung bis zur Fertigstellung der Hubinsel „Thor“ vergingen vier Jahre. Nach der internen Planung der Hubinsel folgten die Planung, die Überprüfung des grundlegenden Designs, die Detailplanung und Designoptimierung. Die eigentliche Bauzeit für das aus mehreren tausend Teilen bestehende gigantische Stahlbauwerk betrug 13 Monate.

Dank der Kombination vieler leistungsfähiger Systeme schafft die Hubinsel seit ihrer Inbetriebnahme im April 2010 neue technische Voraussetzungen für die Entwicklung künftiger Offshore-Projekte. Leistungsfähige Hubinseln sind in verschiedenen Marktsegmenten schon jetzt unerlässlich. Die „Thor“ bedient dabei sowohl den Aufbau von Windparks, eignet sich aber auch für den Hafenbau, den Ausbau bestehender Seewege sowie für die Pfahlgründung groß angelegter Brücken. (qui)

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