3D-CAD-Software

Hybridanwendung verlangt flexible CAD-Lösungsplattform

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CAD-Software seit den 90er Jahren im Einsatz

Die Zusammenarbeit der Westfalen mit der ISD währt schon seit den 90er Jahren. Damals stiegen die Konstrukteure vom Zeichenbrett zum PC um. Man startete erst einmal im 2D, das erleichterte die erste Umgewöhnung. Nach und nach stieg der Anteil der 3D-Modelle, so dass das Know-how heute in einem Mix aus 2D-Zeichnungen und 3D-Modellen vorliegt. Dank der 2D/3D-Durchgängigkeit von HiCAD ist das kein Problem.

HiCAD ermöglicht es dem Anwender, 2D- und 3D-Objekte zusammen in einer Datei zu kombinieren und zu bearbeiten, ohne Anwendungswechsel. Vorhandene 2D-Zeichnungen lassen sich daher ohne Datenverluste weiter verwenden, ergänzen und bei Bedarf in 3D-Modelle umwandeln.

Markus Bense blickt zurück: „In der Übergangszeit vom 2D zum 3D ist es für uns ein großer Vorteil, in den Ansichten die bisher nur im 2D vorliegenden Bauteile in HiCAD einfach einblenden und damit berücksichtigen zu können. Die Umwandlung ins 3D muss somit erst bei Bedarf und nicht unter Zeitdruck geschehen.“

Für die Zukunft planen die Westfalen mit der neuen HiCAD-Version

Über die lange Zeit der Zusammenarbeit zwischen ISD und AXA ist eine solide Partnerschaft entstanden. Ein wichtiger Baustein war immer der direkte Austausch zwischen den Softwareentwicklern und den Anwendern bei AXA, die aus ihrer täglichen Arbeit am System Anregungen für Verbesserungen weitergegeben haben. Für die Zukunft planen die Westfalen mit der neuen HiCAD-Version einen Umstieg zur 64-Bit-Technologie, um so die System-Performance gerade bei großen 3D-Modellen noch zu verbessern.

Darüber hinaus ist ein erweiterter Einsatz der PDM-Lösung HELiOS der ISD vorgesehen. Bislang beschränkt sich die Nutzung im Wesentlichen auf die Dokumentenverwaltung, als nächstes soll auch die Teile-/Stücklistenverwaltung folgen. Mit dem teileorientierten Arbeiten stehen im System ausführliche Informationen wie Metadaten, verknüpfte Dokumente oder Strukturinformationen zur Verfügung, mit denen sich die Bauteilsuche deutlich verbessern lässt. Mit der PDM-Produktstruktur steigen auch die Qualität, die Zuverlässigkeit und die Aussagekraft der Stücklisten. Gleichzeitig werden Fehlerquellen reduziert und Verwendungsnachweise erst möglich.

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