Additive Fertigung Impulse für die Zukunft der additiven Fertigung

Quelle: HP AM 3 min Lesedauer

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In den letzten zehn Jahren hat HP kontinuierlich die Kosten pro Bauteil in seinem industriellen Multi Jet Fusion (MJF)-Portfolio gesenkt und damit seine Kunden unterstützt, eine größere Anzahl an Anwendungen in die Produktion zu integrieren. Mit einem erweiterten Portfolio soll die additive Fertigung nun noch kosteneffizienter, skalierbarer und zugänglicher werden.

Der HP Industrial Filament 3D Printer 600 High Temperature (HP IF 600HT) ist ein modulares System für den Druck von Hochtemperatur- und technischen Filamenten. (Bild:  HP AM)
Der HP Industrial Filament 3D Printer 600 High Temperature (HP IF 600HT) ist ein modulares System für den Druck von Hochtemperatur- und technischen Filamenten.
(Bild: HP AM)

Durch eine Kombination aus neuen digitalen Fertigungsinitiativen und Innovationen will HP AM die Kosten pro Bauteil um bis zu 20 Prozent zu senken. Dabei sollen neu entwickelte Materialien und optimierte Druckkonzepte die Produktivität erhöhen und schnellere Produktionszyklen ermöglichen. Dies senkt weiterhin die Kosten pro Bauteil und verbessert die Workflow-Effizienz für kostensensible Anwendungen.

Ein neu entwickeltes Material ist das HP 3D HR PA 11 Gen2, das die nachhaltige, leistungsstarke Polymerproduktion auf der MJF-Plattform fördert. Das Pulver lässt sich bis zu 80 Prozent wiederverwenden und reduziert dadurch die variablen Bauteil-Kosten um bis zu 40 Prozent. Zudem weist es den niedrigsten CO2-Fußabdruck aller bisherigen MJF-Materialien auf und reduziert die Gesamtbetriebskosten bei der Produktion in Stückzahlen.

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Skalierte Einführung von HP Metal Jet durch neue Materialien und Kooperationen

HP AM stärkt sein Metal Jet-Ökosystem durch neue Materialqualifikationen und Kooperationen. Continuum Powders und INDO-MIM Inc. haben OptiPowder Ni718 für den Einsatz auf dem HP Metal Jet S100 qualifiziert. Damit lassen sich gesinterter Komponenten mit einer Dichte von über 98 Prozent herstellen, mit gleichmäßiger Härte (74-79 HR15N) und präziser Kohlenstoffkontrolle – ideal für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Energiebranche.

Im Anschluss daran arbeitet HP AM Solutions zusammen mit Continuum Powders und TECNALIA an der Entwicklung von OptiPowder M247LC, einer kohlenstoffarmen Superlegierung auf Nickelbasis, die speziell für Hochtemperaturanwendungen entwickelt wurde. Diese Materialien sind für die Luft- und Raumfahrt sowie die Energiebranche geeignet. Nach der Qualifizierung wird das Portfolio um weitere leistungsstarke Nickel-Speziallegierungen erweitert, um die Binder-Jet-Technologie als skalierbare und produktionsreife Lösung weiter voranzutreiben.

Zusätzlich arbeitet HP AM mit GKN Powder Metallurgy zusammen, um den Zugang zu Kupferanwendungen zu erweitern und die Produktion fortschrittlicher Komponenten für Cloud Computing, Elektrifizierung und Wärmemanagement zu ermöglichen. Dies wird in den Rechenzentren der Endnutzer zu Effizienzsteigerungen und erheblichen Kostensenkungen führen.

Industrielle 3D-Drucklösungen mit Filamenten

HP AM erweitert sein Portfolio für industrielle Fertigungslösungen, um neue Anwendungen in verschiedenen Marktsegmenten zu erschließen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen in Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Öl und Gas, Medizin, Automobil, Eisenbahn und Bildung hochwertige Anwendungen zu produzieren.

Das neue Portfolio erweitert die Möglichkeiten von HP, industrielle Anforderungen zu bedienen – von technischen, hochtemperaturbeständigen Materialien bis hin zu Präzisionskomponenten und großformatigen Produktionsteilen. Dies hilft den Kunden, ihre Kosten pro Bauteil zu senken und die Markteinführungszeit zu verkürzen. Die HP Industrial Filament 3D-Drucklösungen basieren auf einer offenen Materialplattform und werden durch das globale Servicenetzwerk von HP unterstützt. Sie bieten Herstellern die Flexibilität, mit verschiedenen Polymeren zu produzieren und neue Anwendungen zu erschließen, während gleichzeitig eine hohe industrielle Leistung erhalten bleibt.

Buchtipp

Das Buch "Additive Fertigung" beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie und unterstützt Konstrukteure und Entwickler dabei, additive Verfahren erfolgreich in ihren Unternehmen zu implementieren.

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Das erste System dieser Reihe, der HP Industrial Filament 3D Printer 600 High Temperature (HP IF 600HT), ist ein modulares System für den Druck von Hochtemperatur- und technischen Filamenten. Es wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 verfügbar sein. Ein weiteres System, der HP Industrial Filament 3D Printer (HP IF 1000 XL), ist auf die Herstellung großer Qualitätsbauteile ausgelegt und wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 eingeführt.

Partnerschaft mit Würth Additive Group vereinfacht globale Lieferketten

HP AM und die Würth Additive Group haben eine Partnerschaft gestartet, um die Einführung der additiven Fertigung in verschiedenen Branchen zu beschleunigen. Ziel der Partnerschaft ist es, HPs skalierbare, qualitätsgesicherte Fertigung mit den Digital Inventory Services (DIS) und dem globalen Logistiknetzwerk von Würth zu kombinieren. Dies ermöglicht Herstellern weltweit, von physischen Lagerbeständen auf ein On-Demand-Ersatzteilmanagement umzustellen.

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Durch die Integration des digitalen Inventars in das Logistik-Ökosystem von Würth wird eine Echtzeit-Verfügbarkeit gewährleistet, und die Teilevalidierung erfolgt konstant und zuverlässig. Diese Zusammenarbeit ist die erste offizielle Implementierung der 3MF Secure Content-Erweiterung, die sichere Druck-Workflows direkt auf HP MJF-Druckern ermöglicht. Gemeinsam optimieren die beiden weltweit führenden Unternehmen komplexe Prozesse, senken Lagerkosten, verkürzen Lieferzeiten und schaffen widerstandsfähigere, nachhaltigere Lieferketten.

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