Kamera und Steuerungstechnik
Hochtemperaturreaktoren automatisiert überwachen

Quelle: Wago 5 min Lesedauer

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Mit einer Kombination aus Thermalkamera, Wago-IoT-Gateway und nahtloser Integration in das Prozessleitsystem überwacht Air Liquide einen neuen Reaktor automatisiert rund um die Uhr. Anomalien werden früh erkannt und eine zustandsorientierte Wartung kann stattfinden.

Im Zuge der Dekarbonisierung seiner Synthesegas-Anlage am Standort Stade führte Air Liquide eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung eines neuen Reaktors ein. (Bild:  Wago)
Im Zuge der Dekarbonisierung seiner Synthesegas-Anlage am Standort Stade führte Air Liquide eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung eines neuen Reaktors ein.
(Bild: Wago)

Spätestens seit der Einführung des CO2- Emisssionshandels in der Europäischen Union und in Deutschland begannen in vielen Betrieben der Grundstoffindustrie konkrete Planungen, laufende Prozesse so zu optimieren, dass perspektivisch weniger teure Zertifikate erworben werden müssen. Genau diese Reaktion war politisch gewollt. Dennoch gibt es Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits seit langem in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben und in den Klimaschutz investieren. So wie bei Air Liquide am Standort Stade.

Zertifikat-Handel: Anreiz zum Invest

Der Emissionshandel ist das zentrale Element zur Verringerung des CO2-Ausstoßes in Deutschland und der EU. Zertifikate verteuern schrittweise den Ausstoß von CO2. Unternehmen und Personen, die klimaschädliches Kohlendioxid produzieren, müssen an der Energiebörse die Rechte erwerben, deren Preis täglich schwankt. Wer CO2 einspart, kann Zertifikate wieder verkaufen. Es wird eine stetig sinkende Gesamtmenge an Zertifikaten ausgegeben.