Filterlüfter Hitze – ein ungebetener Gast im Schaltschrank

Quelle: Rittal 2 min Lesedauer

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Für den störungsfreien Betrieb der eingebauten Komponenten ist es wichtig, Hitze vom Schaltschrank fernzuhalten oder wenn nötig schnell nach außen zu befördern. Rittal bietet dafür eine neue Generation Blue-e+-Filterlüfter, die mit einer Notkühlfunktion und vielen weiteren Features für eine smarte Klimatisierung aufwartet.

Die neuen Filterlüfter können bei einem außerplanmäßigen Temperaturanstieg über eine Notkühlfunktion aktiv gegensteuern. So lassen sich Komponenten vor Überhitzung schützen und im Ernstfall Kosten durch Anlagenausfall vermeiden.(Bild:  Rittal)
Die neuen Filterlüfter können bei einem außerplanmäßigen Temperaturanstieg über eine Notkühlfunktion aktiv gegensteuern. So lassen sich Komponenten vor Überhitzung schützen und im Ernstfall Kosten durch Anlagenausfall vermeiden.
(Bild: Rittal)

Überall dort, wo die Temperatur im Schaltschrank mit Hilfe der Umgebungsluft geregelt werden kann, sind Filterlüfter eine beliebte und kostengünstigste Lösung. Deshalb sind sie auch die mit Abstand häufigste Wahl bei der Klimatisierung eines Schaltschranks. Bislang etwas unterschätzt, entpuppen sie sich in der neuen Generation als smarte Helfer mit vielen Funktionen, um potentielle Gefahren zu erkennen: Die neuen Blue-e+-Filterlüfter können zum Beispiel bei einem außerplanmäßigen Temperaturanstieg über eine Notkühlfunktion aktiv gegensteuern. So lassen sich Komponenten vor Überhitzung schützen und im Ernstfall Kosten durch Anlagenausfall vermeiden.

Zeit sparen durch werkzeugloses Handling

War schon die letzte Generation Filterlüfter auf werkzeuglose Montage und Wartung ausgelegt, wurden nun die dafür bestimmten mechanischen Komponenten vollständig überarbeitet. Die Rasthaken bei der Montage und der Öffnungsmechanismus für den Filterwechsel sollen so noch komfortabler funktionieren. Bewährte Features wie die einfache Änderung der Luftförderrichtung oder die flexible Positionierung des Stromanschlusses wurden beibehalten. Neben der Mechanik wurden auch Anpassungen im Rittal-Design vorgenommen, weshalb nun auch die Lamellen am Gitter vertikal verlaufen – alles unter Beibehaltung der Schutzart.

Intelligenz auf kleinstem Raum

Die Blue-e+-Filterlüfter sind in fünf Baugrößen und acht Leistungsklassen von 20 m³/h bis 1.160 m³/h Luftleistung verfügbar. Während die AC/DC-Modelle Basics mitbringen, erfüllt die EMV-Variante besondere Anforderungen an die elektromagnetische Schirmdämpfung von Gehäusen. Dank EC-Technologie sind Drehzahlregelung und Lüfterüberwachung über eine analoge Schnittstelle möglich. Damit wird die Temperaturregelung an den tatsächlichen Bedarf angepasst – eine smarte Funktion, die Energie spart und die Lebensdauer erhöht. Die neue Generation knüpft daran an und bietet weitere Vorteile wie ein Weitbereichseingang (100-240 V) sowie eine Modbus-Schnittstelle, über die Monitoring, Steuerung und Alarmfunktion verfügbar sind.

Volle Kontrolle mit IoT-Interface

Filterlüfter, die über das Rittal-IoT-Interface erfasst sind, liefern Informationen zu Status, Auslastung, Betriebsstunden oder Energieverbrauch.(Bild:  Rittal)
Filterlüfter, die über das Rittal-IoT-Interface erfasst sind, liefern Informationen zu Status, Auslastung, Betriebsstunden oder Energieverbrauch.
(Bild: Rittal)

Filterlüfter, die über das Rittal-IoT-Interface erfasst sind, liefern Informationen zu Status, Auslastung, Betriebsstunden oder Energieverbrauch. Stehen also mehrere Schaltschränke zusammen, können kritische Wärmeentwicklungen sensorisch erfasst und dem betroffenen Filterlüfter zugeordnet werden. Anlagenbetreiber werden informiert und die Notkühlfunktion des Filterlüfters aktiviert, sobald die Temperatur den Alarm-Schwellenwert übersteigt. Ein Hochfahren der Lüfterdrehzahl und damit der Luftleistung zögert eine Überhitzung hinaus. Der Filterlüfter geht zurück in den Normalmodus, sobald die Temperatur wieder unter den Schwellenwert fällt.

Neben der Sicherheit sorgt die neue Generation für die eigene Langlebigkeit: Die automatische Filterreinigung bläst mehrmals täglich Staubpartikel aus dem Filter. Betreiber können außerdem eine virtuelle Betriebsdauer eingeben und bekommen – analog zu einer Tankanzeige – die Fälligkeit des nächsten Filterwechsels angezeigt. So ist eine Wartung on demand möglich, die Zeit und Aufwand spart.

Für die Hauptaufgabe des Filterlüfters, nämlich viel Luft und möglichst wenige Partikel durchzulassen, nutzt Rittal Faltenfilter. Mit deren Faltung entsteht eine sechsmal größere Oberfläche, die laut Hersteller 40 Prozent luftdurchlässiger ist und gleichzeitig das Wartungsintervall je nach Anwendung verdoppelt bzw. verdreifacht.

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