Kegelrad Herstellungsverfahren für Kegelräder umgestellt
Vogel Antriebstechnik hat seine gesamte Serienfertigung für Kegelräder auf die geschliffene Kreisbogenverzahnung nach Klingelnberg umgestellt. So sollen die Qualität gesteigert und die Lieferzeiten verkürzt werden. Die Umstellung reduziert außerdem Rundlauffehler und -zeiten.
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Das Verfahren der Kreisbogenverzahnung nach Klingelnberg, auf das Vogel Antriebstechnik seine Serienfertigung für Kegelräder umgestellt hat, bewirkt eine Erhöhung der Tragfähigkeit von durchschnittlich 7 %. Der Wert variiert je nach Getriebegröße. Laufgeräusche so wie die Wärmeentwicklung sind im neuen Verfahren reduziert. Durch die höhere Verzahnungsqualität und Genauigkeit können auch geringe Verdrehspiele einfach eingestellt werden: Das Verdrehspiel kann auf bis zu 2 arcmin reduziert werden. Die verbesserte Verzahnungsgeometrie erzeugt ein geringeres spezifisches Gleiten zwischen den Zahnflanken. In Verbindung mit der verbesserten Oberflächenqualität wird dadurch der Wirkungsgrad der Verzahnungskomponenten auf 99 % und des Gesamtgetriebes auf 97 % deutlich erhöht. In Zusammenhang mit dem Einsatz von hochwertigen Synthetikölen entstehen langlebige und wartungsarme Präzisionsgetriebe.
Fertigung erfolgt nach Umweltstandards
Auch Einzel- und Ersatzteile können künftig schneller geliefert werden. Da die Produktion im Verzahnungsverfahren ohne Öl auskommt und die einzelnen Abläufe energieeffizient gestaltet sind, erfolgt die Fertigung zudem nach zeitgemäßen Umweltstandards. Die äußeren Getriebeabmessungen bleiben dabei gleich, so dass keine weiteren Entwicklungskosten entstehen.
„Mit der Umstellung auf das innovative Herstellungsverfahren der geschliffenen Kreisbogenverzahnung haben wir die Möglichkeit, modernste Präzisionsgetriebe herzustellen und weltweit anzubieten“, sagt Emir Erden, Leiter Vertrieb von Vogel Antriebstechnik. (lz)
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