Klebstoffe Henkel eröffnet in China weltgrößte Klebstoff-Fabrik
Ein neues Klebstoffwerk in Shanghai soll die Henkel-Kunden in aufstrebenden Märkten Asiens beliefern
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Henkel eröffnete in Shanghai das weltweit größte Klebstoffwerk mit dem das Unternehmen seine Produktionskapazität in einer bedeutenden Wachstumsregion weiter ausbaut. Ausserdem kann so die steigende Zahl seiner Kunden in China und der Region Asien schneller mit seinen innovativen Klebstoff-Technologien beliefert werden.
Die neue Anlage, die auch „Dragon Plant“ genannt wird, umfasst 150000 m² und ist nun die zentrale Produktionsstätte für Industrie-Klebstoffe in China und in der Region Asien/Pazifik. Unter anderem Kunden aus der Automobilindustrie und verschiedenen Konsumgüterbranchen werden von dem neuen Klebstoffwerk beliefert. Jährlich sollen dort bis zu 428000 t Klebstoffe produziert werden.
„Diese neue Fabrik wird einen wichtigen Beitrag zum Erreichen unserer strategischen Ziele für 2016 leisten. Sie bietet die Basis für weiteres Wachstum in unserem Klebstoffgeschäft. Wir erweitern unsere globale Präsenz und wir können unsere Marktanteile in den Wachstumsmärkten weiter ausbauen,” sagte Kasper Rorsted, Vorsitzender des Vorstands. Bei der Eröffnungsfeier nahm neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft des Landes auch Dr. Simone Bagel-Trah, Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses, teil. Bereits heute erzielt Henkel 45 % des Gesamtumsatzes in den Wachstumsregionen und beschäftigt dort rund 55 % seiner Mitarbeiter. Zu den Finanzzielen von Henkel für das Jahr 2016 gehört die Steigerung des Umsatzes in den Wachstumsregionen auf 10 Mrd. Euro bei einem angestrebten Gesamtumsatz von 20 Mrd. Euro.
„Die Eröffnung der ‚Dragon Plant’ ist ein wichtiges Ereignis für uns und unsere Kunden“, sagte Jan-Dirk Auris, der für das Klebstoff-Geschäft zuständige Henkel-Vorstand. „Durch die größere Produktionsstätte sind wir noch näher an unseren Kunden – nicht nur geographisch, sondern auch durch unser Angebot zur Partnerschaft für Innovation und den gemeinsamen Erfolg.“ Die bisherige Klebstoffproduktion im Großraum Shanghai wird Henkel am neuen Standort im „Shanghai Chemical Industry Park“ bündeln und dadurch die Kapazitäten für bestehende und zukünftige Technologien signifikant erweitern. Damit setzt das Unternehmen die Konsolidierung und Optimierung seines globalen Produktionsnetzwerks fort.
Steigende Klebstoff-Nachfrage in der Region Asien/Pazifik
Henkel hat in das Werk mehr als 50 Mio. Euro investiert und wird dort etwa 600 Mitarbeiter beschäftigen. Mit der Fabrik bedient Henkel die steigende Nachfrage nach industriellen Klebstoff-Technologien in China und in der gesamten Region Asien/Pazifik.
China ist mittlerweile der größte Automarkt der Welt mit stark zunehmender inländischer Produktion. Das Land gehört zudem zu den wichtigsten Herstellerländern von Sportartikeln und Elektronikprodukten. In diesen und anderen Branchen werden zunehmend Klebstoffe eingesetzt, da diese die Produkte leichter und leistungsfähiger machen und gleichzeitig zu einer nachhaltigeren Herstellung beitragen.
Die „Dragon Plant“ ist wegweisend bei Nachhaltigkeit und Effizienz. Im Vergleich zu traditionellen Produktionsstätten wird der Wasserverbrauch dank Kondenswasserrückgewinnung halbiert, werden rund 60 % der Verpackungsmaterialien durch Recycling eingespart und wird der Stromverbrauch für die Fabrikbeleuchtung dank spezieller lichtdurchlässiger Dächer um 90 % reduziert. Zudem gibt es ein System, durch das Abwärme zurück gewonnen wird, und innovative Abfüllanlagen, die Leckagen und das Verschütten von Klebstoff verhindern.
Henkel als Zulieferer für zahlreiche Branchen hat bereits 1990, nur zwei Jahre nach seinem Markteintritt, eine erste Produktionsstätte in China eröffnet. Von dieser ersten Fabrik lieferte Henkel Produkte an Industriekunden, die bereits früh eine eigene Fertigung in China aufbauten. Seitdem produziert Henkel ununterbrochen und mit steigenden Umsatzzahlen in dem ostasiatischen Land. (bm)
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