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Wälzlager

Großwälzlager für Windkraftanlagen auslegen und fertigen

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Konsequente und umfassende Qualitätskontrolle

Die ideale Auslegung der Großwälzlager sowie der Einsatz ausgereifter Fertigungstechnologien werden bei Liebherr durch eine konsequente Qualitätskontrolle ergänzt. Hersteller von Windkraftanlagen sind sich der hohen Anforderungen an Komponenten und Systeme bewusst und legen zunehmend höhere Maßstäbe bei der Qualifizierung ihrer Zulieferer an. Eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 ist Standard. Liebherr setzt darüber hinaus ein durchgängiges computergestütztes Qualitätsmanagement-System ein, mit dem alle Prozess- und Arbeitsschritte einschließlich der Messergebnisse dokumentiert werden. Außerdem stehen modernste Test- und Messeinrichtungen zur Verfügung, wie beispielsweise ein eigens für Liebherr entwickeltes Prüffeld für die Magnetpulverprüfung. Damit können unter UV-Licht mögliche Spannungsrisse in den magnetisierten Lagerringen sichtbar gemacht werden. Zudem hat Liebherr in einen klimatisierten Messraum investiert, in dem mit einer einzigartigen Messmaschine auch Lager von 6.000 mm Durchmesser auf wenige Mikrometer genau vermessen werden können. Jedes einzelne Lager für die Windindustrie durchläuft sowohl eine Riss, als auch eine Maßprüfung.

Einsatzbereich von Großwälzlagern wächst

Neben dem weiteren Ausbau der Windkraftanlagen an Land gewinnt zunehmend die Offshore-Windindustrie an Bedeutung. Hier ist zusätzlich zu den bereits geschilderten Anforderungen ein zuverlässiger Korrosionsschutz der Großwälzlager unverzichtbar. Liebherr setzt dazu verschiedene Verfahren zur Oberflächenbehandlung ein: Für die Schutzklasse C5 beispielsweise sind Zinkflammspritzen und anschließende Zwei-Komponenten-Beschichtung vorgeschrieben. Speziell behandelte Dichtungslaufflächen bieten bei guten Betriebseigenschaften zusätzlichen Korrosionsschutz. (qui)

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