Getriebe Große Windenergieanlagen profitieren von neuer Getriebetechnik
Mit der steigenden Leistung von Windenergieanlagen erhöhen sich die Anforderungen an deren Antriebsstrang. Zuverlässigkeit, Gewicht, Kosten und Wirkungsgrad sind die Vergleichskriterien. Mehrheitlich sprechen sie für ein Generatorantriebskonzept mit Getriebe.
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Windenergie ist rund um den Globus gefragt. Etwa 27 GW Leistung wurden 2008 weltweit neu aufgestellt. Die Anlagenhersteller verzeichnen weiterhin weltweit ein zweistelliges Umsatzwachstum. Jedoch verschiebt sich der Markt zu immer größeren Anlagen. Moderne Windkraftwerke folgen dem Trend zu immer höheren Türmen und längeren Rotorblättern. Einige Rotorblätter sind bereits so lang, dass sie aus Logistikgründen erst am Aufstellort zu einem Flügel verschraubt werden. Eine moderne Antriebstechnik ist wesentlich für die Leistungsfähigkeit dieser Anlagen.
Drei Antriebskonzepte am Markt eingeführt
Basis dafür ist eine innovative Getriebetechnik. Sie besteht bei Rexroth aus Hauptgetrieben zur Erhöhung der Rotordrehzahl auf die Generatordrehzahl. Zu diesen Getrieben, die es in sehr unterschiedlichen Größen gibt, kommen kompakte Pitch- und Azimutgetriebe für die Rotorblattverstellung sowie die Gondelnachführung. Alternativ dazu werden bei Rexroth auch komplette Hydraulikaggregate zur Rotorblatt- und Azimutverstellung gefertigt.
Auf der anderen Seite des Hydraulikprogramms für Windenergieanlagen steht die Versorgung mit Komponenten, zum Beispiel der Ölversorgungseinheit. Beide Antriebstechniken treibt Rexroth seit Mitte der achtziger Jahre für Windenergieanlagen voran, seit dem Entstehen der modernen Windindustrie (Bild 1).
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