Mensch-Roboter-Kollaboration
Gleichzeitig an einem Werkstück arbeiten

Ein Gastbeitrag von ABB AG 5 min Lesedauer

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In den Fertigungsstraßen eines österreichischen Automobilzulieferers arbeiten zwölf kollaborative Roboter von ABB gemeinsam mit Produktionsmitarbeitenden an verschiedenen Werkstücken – ohne durch Sicherheitszonen und Käfige voneinander getrennt zu sein.

Die helfende dritte Hand: Ein Cobot positioniert 60 Zentimerter lange, flexible LED-Lichtmodulstreifen präzise am Werkstück, sodass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin den bereits positionierten Teil des Streifens festschrauben kann. Roboter und Mensch arbeiten hier gleichzeitig am Werkstück.(Bild:  ABB AG)
Die helfende dritte Hand: Ein Cobot positioniert 60 Zentimerter lange, flexible LED-Lichtmodulstreifen präzise am Werkstück, sodass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin den bereits positionierten Teil des Streifens festschrauben kann. Roboter und Mensch arbeiten hier gleichzeitig am Werkstück.
(Bild: ABB AG)

Die Fertigung moderner LED-Beleuchtungssysteme für Premium-Fahrzeuge ist ein komplexer Vorgang. Diese erfolgt bei ZKW Lichtsysteme in Österreich, Spezialist für Premium-Lichtsysteme und Elektronik, in zahlreichen Arbeitsschritten und an bis zu 15 Fertigungsstationen. Teilweise sind die Komponenten so filigran und auch flexibel, dass sie von einer Person allein gar nicht montiert werden können, weil dafür mehr als zwei Hände notwendig wären. Neben dieser Schwierigkeit dürfen die Werkstücke bei der Montage nicht beschädigt werden.

ZKW Lichtsysteme beschloss daher, Teile der Fertigung mit einer kollaborativen Roboter-Applikation umzusetzen. Diese musste allen rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen genügen und ein hocheffizientes, gleichzeitiges Arbeiten an einem Werkstück ermöglichen.