Studie

Gezieltes Insourcing als Reaktion auf die Krise

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Eingeschränkte Handlungsoptionen für Unternehmen

Die befragten Unternehmen haben in den letzten 12 Monaten Umsatzrückgänge in Höhe von 30 bis 49 % (in Einzelfällen sogar bis 80 %) erlitten. Trotz dieses schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes, ergeben sich für die Marktteilnehmer aber auch wirksame Handlungsoptionen. Die entscheidenen Stellschrauben sind nach Einschätzung der Supply Chain-Experten von PRTM die Überprüfung der Konfiguration der Lieferkette, die Sicherung von Liquidität und Lieferantennetzwerk sowie die Entwicklung neuer Serviceangebote. „Angesichts der derzeit zu beobachtenden Zurückhaltung des Bankensektors bei der Kreditvergabe, sind die Unternehmen gut beraten, nicht unnötig Kapital abfließen zu lassen und Bestände bestmöglich zu reduzieren. Was sich im Aufschwung rechnete, kann sich angesichts des scharfen Einbruchs negativ auf das Unternehmensergebnis auswirken. Deshalb kann es aus Kostengründen zudem sinnvoll sein, Outsourcing-Entscheidungen zu revidieren“, sagt der Studienleiter Michael D`heur, Principal bei PRTM.

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