Schraube Gewindefurchen reduziert Kosten um 88 Prozent

Redakteur: Juliana Schulze

Arnold Umformtechnik hat mit der Taptite 200 eine neue Generation der gewindefurchenden Schraube entwickelt, mit der sich bei der Schraubmontage Einsparungen bis zu 88 Prozent realisieren lassen.

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Bei einer herkömmlichen Schraubverbindung entfallen 85 Prozent der Gesamtkosten auf Nebenkosten wie Bohren, Gewindeschneiden, Kontrolle, Werkzeuge oder die Reinigung des Arbeitsplatzes. Lediglich 15 Prozent der Gesamtkosten entfallen auf das Verbindungselement selbst. Das haben verschiedene Untersuchungen ergeben.

Kostenkiller durch spanlose Formung des Gewindes

In dieser Situation bieten gewindefurchende Schrauben der Generation Taptite 2000 entscheidende Effizienzvorteile, da durch sie kostenintensive Montageprozesse eingespart werden können. Als «Kostenkiller» erweisen sich die Taptite-Produkte vor allem durch die spanlose Formung der Mutterngewinde. Zudem entfallen nachgelagerte Arbeitsgänge wie Reinigung und Kontrolle. Bei vorgegossenen Kernlöchern entfällt zusätzlich noch der Arbeitsgang des Bohrens, so dass sich bei Schraubverbindungen Gesamteinsparungen von bis zu 88 Prozent möglich sind. Anwender der Taptite 2000 profitieren außerdem von den verbesserten mechanischen Eigenschaften der Verbindung. So verringert die trilobulare Schaftform in Kombination mit dem Querschnittsprofil der Gewindeflanken das Furchmoment um rund 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Furchschrauben, was höhere Klemmkräfte bei einer zugleich geringeren Streuung sicherstellt.

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