Welle-Nabe-Verbindung
Wie Schrumpfscheiben Getriebe effizienter machen

Von Nadja Müller, Journalistin für Wordfinder, Rolf Gertner, Leiter Entwicklung / Konstruktion TAS Schäfer GmbH 6 min Lesedauer

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Hydraulische Schrumpfscheiben sind eine kompakte, leistungsfähige Lösung für die robuste Welle-Nabe-Verbindung im Getriebe. Sie ermöglichen verlustfreie Kraftübertragung und vereinfachen die Wartung in Industrieanwendungen.

Windkraftanlagen werden Schrumpfscheiben mit bis zu einem Meter Innendurchmesser verbaut. Hydraulische Systeme sind in wenigen Minuten verspannt - bei mechanischen dauert es mehrere Stunden. (Bild:  TAS Schäfer)
Windkraftanlagen werden Schrumpfscheiben mit bis zu einem Meter Innendurchmesser verbaut. Hydraulische Systeme sind in wenigen Minuten verspannt - bei mechanischen dauert es mehrere Stunden.
(Bild: TAS Schäfer)

Der hohe Kostendruck, der in nahezu allen Industriezweigen spürbar ist, macht auch vor dem Maschinenbau nicht halt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Erzeugungskosten gesenkt, Wartungsaufwände minimiert und die Langlebigkeit von Komponenten sichergestellt werden. Eine wichtige Stellschraube dabei ist die Zeitersparnis, etwa durch optimierte Montageprozesse. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Effizienz von Antriebstechnik sowie die Entwicklung und Konstruktion von Getrieben. Reibungsverluste müssen reduziert, bewegte Massen verringert werden.

Moderne Getriebe bieten eine höhere Leistungsdichte, während angeschlossene Wellen und Bauteile immer kompakter und leichter werden. Weniger Masse bedeutet weniger Energiebedarf beim Anlaufen und Stoppen – ein direkter Beitrag zur Senkung von Energiekosten und Verbrauch. Effizienzgewinne entstehen zudem durch vereinfachte Wartung, eine verbesserte Handhabung, erhöhte Robustheit und die lange Lebensdauer der eingesetzten Komponenten.