VDMA-Umfrage zur Additiven Fertigung Geschäftserwartungen im 3D-Druck mittelfristig positiv

Quelle: Pressemitteilung VDMA 2 min Lesedauer

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Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA hat in einer Herbstumfrage ihre Mitgliedsunternehmen nach ihren Geschäftserwartungen befragt. Trotz schwacher Konjunktur blickt die 3D-Druck-Branche positiv ins nächste Jahr.

(Bild:  ARNAUD - stock.adobe.com)
(Bild: ARNAUD - stock.adobe.com)

Im kommenden Halbjahr erwarten der Umfrage zufolge 38 Prozent der Unternehmen wachsende Umsätze im heimischen Markt und 35 Prozent Exportzuwächse. Wie der VDMA mitteilt, fällt der Ausblick jedoch umso positiver aus, je weiter er in die Zukunft geht. Demnach rechnen mehr als die Hälfte der befragten Mitglieder in den kommenden zwölf Monaten mit einer Rückkehr zum Wachstum im deutschen Markt. Beim Zweijahresausblick erwarten 70 Prozent steigende Umsätze in Deutschland sowie 62 Prozent Exportzuwächse.

Europa als wichtigste Exportregion der 3D-Druck-Branche

Die wichtigste Exportregion bleibt laut Umfrage für fast vier Fünftel der Befragten Europa. Auf dem zweiten Platz folgen mit 59 Prozent der Nennungen die USA vor den EU-27-Ländern. Dagegen bleiben die Exporte nach Asien und China auf niedrigem Niveau. Vor der Pandemie nannte jedes dritte befragte Mitglied China als einen der wichtigsten Exportmärkte. In der aktuellen Herbstumfrage entfallen nur noch 13 Prozent der Nennungen auf Asien inklusive China.

Rückschau überwiegend positiv

Nach Angaben des VDMA fällt die Rückschau auf das letzte Geschäftsjahr bei zwei Dritteln der befragten Mitglieder positiv aus. Dreißig Prozent verzeichneten Wachstum im einstelligen – und weitere 36 Prozent im zweistelligen Prozentbereich. Im letzten Halbjahr hat die Geschäftsentwicklung jedoch nachgelassen und ein Fünftel der Mitgliedsfirmen hatte teils deutlich rückläufige Umsätze zu verzeichnen.

Investitionen in die Additive Fertigung zurückhaltend

Nur ein Viertel der Befragten plant, im kommenden Halbjahr verstärkt in AM zu investieren. Dagegen wollen zwei Drittel ihr aktuelles Investitionsniveau halten. Doch schon mittelfristig setzt sich die insgesamt positive Stimmung durch: Im Ausblick auf die kommenden zwölf Monate geben 44 Prozent der Befragten an, ihre AM-Investitionen wieder steigern zu wollen.

3D-Druck mit Metallen vorn

Wie aus der Umfrage auch hervorgeht, haben die Mitgliedsfirmen vor allem die Verarbeitung von Metallen und Polymeren im Blick. Während nur zwei Prozent der Befragten angeben, andere Materialien zu bevorzugen, liegt der Fokus bei 41 Prozent auf additiven Metall- und bei 18 Prozent auf Kunststoffprozessen. Knapp 40 Prozent der Mitglieder bewegen sich in beiden Welten. Als Schwerpunkt der additiven Fertigung geben weiterhin die meisten Befragten das Prototyping im Zuge der Produktentwicklung an. Doch mittlerweile nutzen 29 Prozent AM-Verfahren in der Serienproduktion. Weitere Anwendungen sind Werkzeuge, Ersatzteile und Demonstratoren. Bei dieser Verteilung wird es laut Umfrage auch vorerst bleiben.

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