Studie Lufttaxis und KI gehören zu stärksten Trends in der Luftfahrtbranche

Quelle: SITA 1 min Lesedauer

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Der große Erfolg der generativen KI geht auch an der Luftfahrtbranche nicht spurlos vorbei. Doch auch das Thema rund um Lufttaxis wird an Gewicht gewinnen.

Könnte so schon bald die Zukunft der urbanen Mobilität aussehen? (Bild:  chesky - stock.adobe.com)
Könnte so schon bald die Zukunft der urbanen Mobilität aussehen?
(Bild: chesky - stock.adobe.com)

Die Genossenschaft von IT-Dienstleistern für die Luftfahrtbranche SITA hat ihre Analyse zu Trendtechnologien vorgelegt. Laut einer Mitteilung werden 2024 vor allem E-Lufttaxis eine rasante Entwicklung erfahren und generative KI wird immer stärker eingesetzt. Technologien wie das Metaverse, die 2022 noch eine größere Rolle spielten, wurden aus dem Fokus der Branche verdrängt.

Demnach planen 97 Prozent der Fluggesellschaften ein Programm, um generative KI für ihre Zwecke weiterzuentwickeln. 86 Prozent gaben an, bereits mit Partnern zusammenzuarbeiten, um Fortschritte in den Bereichen KI, maschinelles Lernen und Computer Vision zu erzielen. 39 Prozent davon wurden bereits umgesetzt, weitere 47 Prozent planen dies noch bis Ende 2026 umzusetzen. 16 Prozent der Flughäfen nutzen die Technologie bereits für ihre Entscheidungsfindungen.

Erster Flug schon 2024

Auch bei der Urbanen Luftmobilität (UAM) ist das Interesse seitens der Fluggesellschaften und Flughäfen stark gestiegen, heißt es weiter. Die ersten Flüge sollen bereits 2024 während den olympischen Spielen in Paris starten. SITA rechnet damit, dass die Investitionen in diesem Bereich von 5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf 28 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 steigen werden. 32 Prozent der Befragten arbeiten an größeren Programmen bei UAM-Diensten und -Infrastruktur. 33 Prozent der Fluggesellschaften investieren in die Integration vertikaler Start- und Landetechnologien (VTOL) für den Flugbetrieb.

SITA geht zudem davon, aus, dass bis Ende 2026 rund 82 Prozent aller Fluggesellschaften biometrisch gestützte digitale Identitätstechnologien für das Boarding verwenden werden. 67 Prozent bestätigten den Einsatz berührungsloser Technologien, 50 Prozent den Einsatz von Single-Token. Die Single Token-Technologie soll automatisierte Grenzabfertigungssysteme ermöglichen, die trotz reduziertem Risikopotenzial den Reisenden mehr Komfort bieten können.

Der vollständige Bericht ist auf der Website von SITA erhältlich.

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