Gelenkbaukasten

Gelenke aus dem Baukasten vereinfachen die Konstruktion von humanoiden Systemen

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Roboter-Gelenke variabel und anwendungsspezifisch konfigurieren

Das „Robolink“-Baukastenkonzept besteht aus Gelenkarmen in verschiedenen Längen und Ausführungen, Gelenken in unterschiedlichen Größen inklusive Durchgang für zusätzliche Steuerleitungen. Am Ende dieser – in der Länge variablen – Gelenke-Reihenschaltung bietet igus Anbindungsmöglichkeiten für Werkzeuge aller Art, bzw. Antriebs- und Steuereinheiten, an. Da das System ein modularer Baukasten ist, lassen sich die unterschiedlichsten humanoiden Roboterkonfigurationen damit konstruieren und teilfertigen. Das reicht vom Gelenkarm und beweglichen Baggerarm über „Paddelboote“ bis hin etwa zum Vierbeiner. Unterschiedliche Gelenkausführungen sind hierzu miteinander kombinierbar.

Die Gelenke bilden das bionische Herzstück des Roboter-Skelettteils

Die Antriebs- und Steuereinheit ist bewusst als „black box“ konzipiert. Roboterentwickler sind damit frei in der Wahl, ob sie mit Pneumatik, Elektrotechnik oder Hydraulik arbeiten wollen. Die Gelenkarme sind aus Kohlefaser verstärktem Kunststoff oder anderen Leichtbauwerkstoffen. Das bionische Herzstück des Roboter-Skelettteils bilden die aus Kunststoff gespritzten Gelenke. Sie werden über Seilzüge gesteuert, die die Zugkräfte übertragen – beim Menschen übernehmen Sehnen diese Funktion. Der Außenzug wird zurückgehalten und am Innenzug wird gezogen. Dergestalt wird der Greifer, die Schaufel, der Haken, welches Werkzeug auch immer der Entwickler wählt, angetrieben. (Weiterlesen auf der nächsten Seite)

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