Gehäuse Gehäusetechnik für den perfekten Klang

Quelle: Bopla Gehäuse Systeme 4 min Lesedauer

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Um die Gehäusetechnik ihres Bus-Kompressors und Mastering-Equalizers „Crème“ zu optimieren, vertraut die Tegeler Audio Manufaktur auf die Expertise von Bopla. Das Unternehmen entwickelt optisch ansprechende und robuste Frontplatten und liefert von der Elektronikintegration über die Kalibrierung der fertigen Geräte bis hin zur Logistik alles aus einer Hand.

Die Tegeler Audio Manufaktur stellte 2018 die Gehäusetechnik und insbesondere die Frontplatten des Bus-Kompressors und Mastering-Equalizers „Crème“ auf dem Prüfstand. Bopla lieferte letztendlich eine komplett neue Gehäusetechnik.(Bild:  Bopla Gehäuse Systeme GmbH)
Die Tegeler Audio Manufaktur stellte 2018 die Gehäusetechnik und insbesondere die Frontplatten des Bus-Kompressors und Mastering-Equalizers „Crème“ auf dem Prüfstand. Bopla lieferte letztendlich eine komplett neue Gehäusetechnik.
(Bild: Bopla Gehäuse Systeme GmbH)

Wie man aus dem rohen Signal eines Mikrofons den perfekten Klang erzeugt, wissen die Experten der Tegeler Audio Manufaktur. Dort entstehen hochwertige Tonstudiogeräte. Im Fokus stehen dabei klangliche Eigenschaften und die Musikalität. Bei den Produkten handelt es sich um in Handarbeit hergestellte Systeme, bestehend aus qualitativ hochwertigen und nach den jeweiligen Einsatzanforderungen selektierten Bauteilen.

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Das Unternehmen vertreibt mit seinen zwölf Mitarbeitern seit 2005 unter anderem Kompressoren, Equalizer, Mixer und Channel Strips für den Einsatz zuhause und insbesondere auch in professionellen Tonstudios. „Unsere Geräte sollen vor allem Tontechnikern und Musikern ermöglichen, ihre Klangvorstellungen zu verwirklichen“, sagt Martin Kathke, stellvertretender Geschäftsführer der Tegeler Audio Manufaktur.

Bisherige Gehäuse auf dem Prüfstand

Die Weiterentwicklung der Produkte steht dabei nie still, wie das Beispiel des Bus-Kompressors und Mastering-Equalizers „Crème“ verdeutlicht. Tegeler stellte 2018 die Gehäusetechnik und insbesondere die Frontplatten auf dem Prüfstand. „Wir waren mit unserer bestehenden Lösung nicht voll zufrieden und setzten zudem auf einen Foliendruck an der Frontplatte der Geräte, der qualitativ nicht zum Produkt passte“, sagt Kathke.

Die High-End-Produkte müssten optisch nicht nur ansprechend, sondern auch absolut makellos sein, frei von selbst minimalen Kratzern oder anderen Schäden, so der stellvertretende Geschäftsführer. Was andere Gehäusehersteller für unvermeidbar hielten, nahmen die Gehäuseexperten von Bopla ernst. „Bopla hat als einzige Firma eigene Ideen für die Neugestaltung der Frontplatte eingebracht und hinsichtlich der gesamten Gehäusetechnik genau die Qualität geliefert, die wir erwartet haben“, betont Kathke. Der „Crème“ ist als Tischgerät oder zum Einschub in Racks einsetzbar und wird häufig im Live-Bereich angewendet, sodass das Produkt aufgrund des Transports zudem sehr robust sein muss.

Die Herausforderung bestand in der präzisen Abstimmung von Druckverfahren, Material und Tinte, um die gewünschte Optik und Oberflächengüte sicherzustellen.

René Albertus, Gebietsverkaufsleiter bei Bopla

Anspruchsvoller Digitaldruck auf Aluminiumplatten

Ergebnis des Entwicklungsprozesses für den „Crème“ ist ein zweiteiliges Stahlgehäuse, das im Stanz-/Blechbiegeverfahren mit schwarzer Pulverbeschichtung entsteht.

  • Die Frontplatte besteht aus einer CNC-gefrästen Aluminiumplatte, die im Eloxalbad eingefärbt wird.
  • Die Rückseite des Geräts ist im Siebdruck veredelt.

Eine der Kernanforderungen der Audiomanufaktur war es, einen hochwertigen farbigen Druck mit Verläufen direkt auf der schwarz-eloxierte Frontplatte zu realisieren, der besonders beständig und haltbar ist. „Die Herausforderung bestand deshalb in der präzisen Abstimmung von Druckverfahren, Material und Tinte, um die gewünschte Optik und Oberflächengüte sicherzustellen“, sagt René Albertus, Gebietsverkaufsleiter bei Bopla.

Aufgrund der anspruchsvollen Farbverläufe kamen der Tampon- und Siebdruck durch die Verwendung von RAL-Farben nicht infrage. Nach umfangreicher Beratung und Bemusterung durch Bopla fiel die Entscheidung auf den Digitaldruck, der die geforderten Ergebnisse und kurze Zeit später Folgeaufträge und einen Ausbau der Zusammenarbeit brachte: Heute liefern die Gehäuseexperten nicht nur acht unterschiedliche Frontplatten für Produkte der Tegeler Audio Manufaktur, sondern auch komplett montierte Geräte.

Vom Bedrucken der Frontplatten bis zum vollständigen Gerätebau

„Genau hierin liegt der Mehrwert für Tegeler. Im Gegensatz zum Wettbewerb können wir alles aus einer Hand liefern – vom Bedrucken der Frontplatte bis zum vollständigen Gerätebau“, erklärt Albertus. So auch beim „Crème“: Für das Produkt wird die Leiterplatte mit den einzelnen Elektronikkomponenten über einen Bestückungsautomaten spezifisch nach Tegeler-Vorgaben ausgestattet. Hierbei ist Tegeler ein hohes Maß an Verlässlichkeit wichtig, da die Geräte nur dann ihre volle Leistung entfalten, wenn exakt die vorgegebenen Komponenten verbaut werden. Nach der Elektronikintegration folgt die Endmontage und die Verheiratung des Gehäuses mit der Frontplatte. Dazu gehören die Montage der internen Verkabelung, das Einsetzen der Schalter und des Displays.

Bopla führt zudem die Erstinbetriebnahme, die Prüfung der Spannungen sowie die Kalibrierung der analogen Technik mittels eines Testsignals durch. „Speziell für Tegeler haben wir intern die entsprechenden Testkapazitäten für diesen Vorgang aufgebaut“, sagt Albertus. Das fertige Endprodukt wird mit Schaumstoff fixiert in eine speziell für diese Tongeräte hergestellte Holzverpackung eingesetzt – Bopla übernimmt hierbei die gesamte Logistik.

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Es ist in meinen Augen einzigartig in der Industrie, dass man einen Partner hat, der gemeinsam mit uns an den Problemen arbeitet, lernwillig ist und das Optimum für uns herausholt.

Martin Kathke, stellvertretender Geschäftsführer der Tegeler Audio Manufaktur

Ganzheitlicher Ansatz bringt Kunden Vorteile

Die Tegeler Audio Manufaktur profitiert beim Ausbau ihres Geschäfts von diesem ganzheitlichen Ansatz. „Bopla macht für uns das Wachstum viel einfacher. Als kleines Berliner Unternehmen ist eine Vergrößerung vor Ort sehr schwierig, während wir mit Bopla gezielt zusammen skalieren können, indem wir die Fertigung ganzer Gerätegruppen abgeben“, sagt Kathke.

Gleichzeitig ist mit Blick auf das Optimierungspotenzial der Produkte noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht – dieser Prozess setzt sich bis heute fort. Derzeit arbeiten beide Seiten am Einsatz einer auf das Produkt spezifisch zugeschnittenen Tinte für noch mehr Kratzresistenz auf den Frontplatten. Laut Tegeler sei diese ausgeprägte Lösungskompetenz in Verbindung mit kompetenten Ansprechpartnern ausschlaggebend für die Zusammenarbeit gewesen. „Es ist in meinen Augen einzigartig in der Industrie, dass man einen Partner hat, der gemeinsam mit uns an den Problemen arbeitet, lernwillig ist und das Optimum für uns herausholt“, sagt Kathke.

Diese Wertschätzung beruhe auf Gegenseitigkeit, betont Albertus. „Trotz der noch relativ jungen Kooperation ist die Audio Manufaktur schnell zu einem wichtigen Kunden avanciert, mit dem wir die zielorientierte Zusammenarbeit sehr schätzen.“ Die Partnerschaft der Unternehmen wird deshalb ausgebaut. Das umfasst nicht nur größere Folgeaufträge, sondern auch den Bau weiterer Geräte durch Bopla – zum Beispiel des „Crème RC“, einer erweiterten Variante des Bus-Kompressors und Mastering-Equalizers.

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