Simulation Ganzheitliche Entwicklung und Optimierung von Bauteilen
Simpatec stellt das Release R12 von Moldex3D vor. Damit können Material- und Bauteileigenschaften genauestens analysiert und verifiziert werden.
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Unternehmen verlassen sich immer weniger auf Aussagen über Bauteilverhalten, die ausschließlich mit Hilfe linearer Analysen gewonnen werden, denn diese unterdrücken Effekte und Phänomene, die von Bedeutung sein können, z.B. Spannungen und Verformungen in Bauteilen infolge von statischen oder dynamischen Lasten. Mit Moldex3D werden Lösungsmöglichkeiten für den Anwender geliefert. Die Integration in bestehende CAD-Lösungen sowie die lückenlose Übergabe der Moldex3D-Ergebnisse ermöglichen vertiefende Analysen und detaillierte Auswertungen mit anderen z.B. strukturmechanischen Softwarepaketen.
Neben der direkten Schnittstelle zur Übertragung der linearelastischen Materialkarten gibt es auch weitreichende Optionen zur Nutzung von z.B. Digimat, um diese Limitierung der Materialbeschreibung zu beseitigen.
Wesentliche Bauteilfehler (ca. 2/3) beim Spritzgießen werden durch ein Ungleichgewicht der Schmelze im Angusssystem verursacht. Eine kontinuierliche Kontrolle der Fließeigenschaften während des Spritzgussvorganges ist aber schwierig, mehr Erfolg hat eine Beeinflussung im Angusssystem. Aufgrund der Zusammenarbeit mit Beaumont Technologies (Anwendung und Entwicklung rheologischer Kontrollsysteme), bietet Simpatec mit Meltflipper eine Software-Lösung zur Beeinflussung des Fließverhaltens der Kunststoffe. Damit können Füllvorgänge durch einfache Veränderungen des Angusses hinsichtlich Ungleichmäßigkeiten in der Kavität und zwischen den einzelnen Kavitäten optimiert, damit Ausschussraten, Zykluszeiten reduziert sowie die Produktivität erhöht werden.
Simulation des Tiefziehens und Blasformens
Ein aus simulationstechnischer Sicht noch relativ junges Forschungsgebiet ist das „Tiefziehen“. Das Tiefziehen von Kunststoff kann auf verschiedene Arten geschehen. Zum einen mit Druck einer Form auf eine erwärmte Kunststoffplatte, mittels Druck der Platte auf die Form oder auch durch eine Kombination aus Druck und Vakuum. Wichtigste Eigenschaft des Kunststoffs ist dabei, dass er sich gut erwärmen lässt, beim Vorgang des Tiefziehens aber nicht zerfließt.
Mit dem Simulationsprogramm T-Sim, entwickelt von accuform, ist es gelungen, den komplexen Herstellungsprozess, die physikalischen Vorgänge und die Veränderungen des Bauteiles realitätsgetreu abzubilden. Ferner können durch den Herstellungsprozess bedingte Verformungen oder Verzerrungen des Dekors vorhergesagt und optimiert werden. Mit dem Simulationswerkzeug B-SIM stehen identische Funktionalitäten und Ergebnisse für das Blasformen zur Verfügung. (hö)
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