Von einem CO2-Analyse-Tool über Wälzlager mit Spezialbefettung bis hin zu Lagern für Windkraftgetriebe und Windgeneratoren – wir zeigen Ihnen fünf nachhaltige Neuheiten rund um Wälzlager.
Die Übersicht auf einen Blick: Das Dashboard von SKF enthält anschauliche Beispiele dafür, wie sich die CO2-Emissionen bei der Produktion und im Betrieb von Wälzlagern in den jeweiligen Branchen verteilen.
(Bild: SKF)
1. Tool zur Analyse der CO2-Emissionen bei Wälzlagern
Ende Mai veröffentlichte SKF sein neues CO2-Analyse-Tool auf der firmeneigenen Website. Es ist frei verfügbar und soll der Industrie helfen, ihren Treibhausgasausstoß besser zu verstehen und diesen zu verringern.
Nutzer erreichen auf der Homepage eine Übersichtsseite, auf der sie nachvollziehen können, wie sich die CO2-Emissionen bei der Produktion und im Betrieb von Wälzlagern in den jeweiligen Branchen verteilen. Dort gibt es auch anschauliche Beispiele für Industrieanwendungen und deren Emissionsausstoß.
Auf der Seite erhalten Besucher auch das SKF-Softwaretool „Bearing Select“, das eine detailliertere CO2-Berechnung für ihren konkreten Anwendungsfall ermöglicht. Zur Analyse der individuellen Anwendung sind nur wenige Eckdaten erforderlich – Standardlager können aus einer vorgegebenen Liste ausgewählt werden. Bearing Select gibt die voraussichtlichen CO2-Emissionen für jedes einzelne Wälzlager aus.
Die Analyse-Software berücksichtigt unter anderem die Emissionen bei der Produktion sowie Reibungsverluste und Fettverbrauch während des Betriebs. Den ausführlichen Bericht erhält der Nutzer dann per Download.
Alle Neuheiten im Überblick finden Sie hier:
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2. Lager für Windkraftgetriebe und Windgeneratoren
Die Premium-Hybrid-Rillenkugellager 6330-C3-HYB von NKE eignen sich für Windgeneratoren.
(Bild: NKE)
NKE Austria GmbH bietet eine große Auswahl an elektrisch isolierten Lagern, die für alle gängigen Windgeneratoren geeignet sind, und bietet auf Anfrage auch kundenspezifische Lösungen an. Für Anwendungen unter besonders rauen Betriebsbedingungen hat NKE hochwertige Hybridlager, die die Zuverlässigkeit und Leistung des Generators maximieren sollen.
Hybridlager bestehen aus Lagerringen aus Lagerstahl und Wälzkörpern aus Keramik. Windgenerator-Hybridlager von NKE sind mit wälzkörpergeführten Stahlblechkäfigen oder massiven Messingkäfigen erhältlich. Die Premium-Hybridlager von NKE sowie die elektrisch isolierten Lager haben sich bei namhaften Windkraftanlagenherstellern bewährt, so das Unternehmen.
3. Mehr Energieffezienz durch das optimale Wälzlager
Der Schmierstoff reduziert Reibung und Verschleiß und erhöht somit die Lebensdauer eines Lagers.
(Bild: Findling Wälzlager)
Die Energieeffizienz bzw. der Leichtlauf von Wälzlagern hängt von der Innengeometrie des Lagers, der Rauigkeit der Wälzkörperlaufbahnen, der Dichtung und dem Schmierfett ab.
Für einen besonderen Leichtlauf sollten Anwender sich also für ein besonders leichtgängiges Fett oder Öl, eine höhere Lagerluft C3 und eine verringerte Fettmenge entscheiden. Eine nichtschleifende Dichtung verhindert, dass Feuchtigkeit oder Schmutz das Lager zerstören und Schmierstoff austreten kann. „Wer Wälzlager für eine größtmögliche Energieeffizienz benötigt, sollte sich an unsere Anwendungsberatung wenden“, so Klaus Findling, Geschäftsführer von Findling Wälzlager.
Auch für kleine Losgrößen hat Findling in seinem Vollsortiment eine bereits optimierte Lösung parat. Die Extreme-Serie für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen hat das Unternehmen unter tribologischen Gesichtspunkten entwickelt. Um eine möglichst lange Lebensdauer und Energieeffizienz bei Höchstleistung zu erreichen, kommen unterschiedliche Spezialbefettungen und Dichtungsvarianten aus dem herstellerübergreifenden Abeg-Portfolio zum Einsatz. Allen Serien gemeinsam ist eine deutlich verlängerte Lebensdauer als verfügbare Standardlösungen im Extremeinsatz, so das Unternehmen.
4. Qualitätsgeprüfte Wälzlagertechnik
Zur umfassenden Prüfkompetenz von Hecht Kugellager gehören Körperschallprüfungen auf dem werkseigenen FAG-Prüfstand.
(Bild: Hecht Kugellager)
In seinen betriebseigenen Prüfeinrichtungen kontrolliert Hecht Kugellager die Fertigungsgüte von Wälzlagern und führt Vergleichs- und Belastungstests durch. Die Wälzlager der Eigenmarken HKC und HKW, die ausschließlich in auditierten und nach DIN ISO 16949 zertifizierten Werken gefertigt werden, durchlaufen umfangreiche Qualitätskontrollen nach DIN ISO 9001:2015.
Prüfmuster jeder Charge werden auf Materialgüte, Härtegrade, Toleranzen, Maßhaltigkeit, Schmierung und Geräuschverhalten getestet. Darüber hinaus führt das Unternehmen an seinen Prüfständen auch Integral- und Körperschallprüfungen nach FAG-Vorgaben durch.
Im Kundenauftrag unternimmt Hecht zudem Vergleichstests, um für einen gewünschten Lagertyp kostenoptimierte Alternativen mit gleichen Qualitäts- und Leistungsmerkmalen zu bestimmen.
5. Wälzlager für leistungsstarke Windturbinen
The Timken Company ist mit der Entwicklung und Lieferung der Hauptwellenlager für die Haliade-X von GE Renewable Energy, der leistungsstärksten Windturbine der Welt, betraut worden. Jede Haliade-X-Turbine ist für eine Leistung von bis zu 14 MW ausgelegt und kann bis zu 74 GWh grüner Energie pro Jahr erzeugen. Laut Unternehmensangaben sind die ersten Haliade-X-Installationen für 2023 geplant.
Stand: 08.12.2025
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Erstmalig hatte Timken mit GE bei einem Windprojekt zusammengearbeitet, um die Lager für Haliade 1, den 6 MW-Vorläufer von Haliade-X, beizusteuern. Wenn noch im Laufe dieses Jahres der Parc du Banc de Guérande, ein Offshore-Windpark vor der französischen Küste, in Betrieb gehen wird, besteht er aus 80 Haliade-1-Turbinen, die dann bereits mit Timken Wälzlagern bestückt sein werden.