Rapidtech 3D 2023 Forum Design spricht Konstrukteure an

Quelle: Pressemitteilung Messe Erfurt 2 min Lesedauer

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Vom 9. bis 11. Mai 2023 findet in Erfurt die Konferenzmesse Rapidtech 3D zur additiven Fertigung statt. Im Fachforum Design wird die Brücke von additiver Konstruktion zum 3D-Druck geschlagen.

Industriebrenner für flexible Wasserstoff-Erdgas-Gemische aus dem Projekt HyInnoBurn des bundesweiten Wasserstoff-Clusters. Die Bedeutung der additiven Fertigung für eine größtmögliche Freiheit bei der Brennerkonstruktion und einfacher Skalierbarkeit wird ein Thema von Dr. Stephan Ziegler von der RWTH Aachen zum Forum Design sein. (Bild:  RWTH-DAP)
Industriebrenner für flexible Wasserstoff-Erdgas-Gemische aus dem Projekt HyInnoBurn des bundesweiten Wasserstoff-Clusters. Die Bedeutung der additiven Fertigung für eine größtmögliche Freiheit bei der Brennerkonstruktion und einfacher Skalierbarkeit wird ein Thema von Dr. Stephan Ziegler von der RWTH Aachen zum Forum Design sein.
(Bild: RWTH-DAP)

Das Fachforum Design ist eines von neun Foren des dreitägigen Fachkongresses. Hier werden Referenten aus europäischen und US-amerikanischen Unternehmen neue Entwicklungen beim Produktdesign und deren Anwendungen vorstellen.

Algorithmisches Design als nächste Stufe von Konstruktionssoftware

Mit algorithmischem Produktdesign hat sich n-Toplogy einen Namen in der Fachwelt gemacht. Über dieses „Design ohne Grenzen“ spricht Mitgründer und Geschäftsführer Bradley R. Rothenberg in Erfurt. Die generative Konstruktionssoftware des US-amerikanischen Unternehmens ermöglicht die rechnergestützte Modellierung in einer einheitlichen Umgebung. Ingenieure können hochkomplexe Konstruktionen für innovative Fertigungsprozesse erstellen, wobei gleichzeitig Konstruktion, Simulation und Fertigung für eine schnelle Optimierung berücksichtigt werden.

Mit digitalen Assistenzsystemen Designprozesse automatisieren

Unternehmen sind heute gefordert, immer komplexere leistungsfähigere Produkte in immer kürzeren Innovationszyklen zu entwickeln. Damit ist ein hoher Personalaufwand verbunden. Forschende des Lehrstuhls Digital Additive Production DAP der RWTH Aachen sorgen hier für Entlastung mit intelligenten digitalen Assistenzsystemen. Dr. Stephan Ziegler, Geschäftsführender Oberingenieur am Lehrstuhl DAP, wird zu diesem Thema referieren und Beispiele aus der Zusammenarbeit mit Industriepartnern vorstellen. Darunter sind kompakte, leistungsstarke E-Motoren fürs Automobil und flexible Brennersysteme, mit denen der Einsatz von grünem Wasserstoff möglich wird.

Mit maschinellem Lernen zu wiederholgenauen Prozessen

Der Skalierbarkeit des industriellen 3D-Drucks widmet sich Helio Additive. Das in China gegründete Unternehmen ist mittlerweile in Delaware/USA ansässig und verfügt über institutionelle Investoren aus Deutschland und den Niederlanden. Gründer und Geschäftsführer David Hartmann zeigt auf, wie die Komplexität des 3D-Druckprozesses durch bessere physikalisch basierte Entscheidungen zu lösen ist. Helio Additive setzt u. a. auf das maschinelle Lernen, um die Wiederholbarkeit additiver Prozesse zu verbessern.

Mit digitalen Plattformen CO2-Fußabdrücke von Produkten messen

Die Wechselwirkung zwischen Produktdesign und Nachhaltigkeit beleuchtet Alexander Herking von aPriori Technologies. Bereits in einem frühen Entwicklungsstadium werden zu 80 Prozent die Umweltauswirkungen des späteren Produkts bestimmt. Mit den digitalen Plattformen von aPriori lassen sich u. a. CO2-Fußabdrücke von Produkten messen und Wege zu deren Reduzierung ableiten, ohne die Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

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