Antriebstechnik Forscher arbeiten an der Zukunft des hybridelektrischen Fliegens

Quelle: Fraunhofer IWU 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mehrere Partner forschen an einem völlig neuen Antriebssystem für Mittelstreckenflugzeuge bis 35 Passagiere. Die durch den Luftverkehr verursachten Stickoxid- und Lärmemissionen sollen so deutlich reduziert werden.

Könnte so das Flugzeug der Zukunft aussehen? (Bild:  Rolls-Royce Deutschland)
Könnte so das Flugzeug der Zukunft aussehen?
(Bild: Rolls-Royce Deutschland)

Gleich mehrere Fraunhofer-Institute haben mit der Arbeit an einem hybridelektrischen Flugzeug begonnen. Laut einer Mitteilung soll eine Gasturbine der Kern der Technologie sein. Sie lädt einen Zwischenbatteriespeicher, der den Antrieb mit Energie versorgt. Größere und langsamer drehende Rotoren würden zudem weniger Lärm erzeugen. Das Konzept der Forscher sieht einen modularen Aufbau vor, der auch alternative Treibstoffe oder völlig neue Stromquellen zulassen kann.

Bis Mitte 2026 wollen die Partner unter der Führung von Rolls-Royce Deutschland Fertigungstechnologien für die Herstellung hybridelektrischer Antriebskomponenten entwickeln. Auch erste prototypische Komponenten sollen entstehen. Die Forscher wollen dabei Produktionstechnologien verwenden, die bisher noch nicht im Flugzeugbau verwendet wurden. Dazu gehören etwa der 3D-Druck und die Umformung.

Eine der wichtigsten Komponenten, an deren Entwicklung mehrere Institute beteiligt sind, ist die Brennkammer der Gasturbine, heißt es weiter. Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU bringt hier seine Expertise in der Massivumformung sowie der flexiblen Blechteilfertigung ein. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS setzt für das Projekt auf die laserbasierte additive Fertigung. Für die Herstellung der Brennkammer fiel die Wahl auf das Verfahren Laser Powder Bed Fusion (PBF-LB). Dabei schmilzt ein Laser Metallpulver Schicht für Schicht auf ein Bauteil auf. Materialsparend werden erforderliche Kühllöcher beim Drucken von vorneherein ausgespart, so die Forscher.

(ID:49832655)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung