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Autonomes Fahren

Ford will autonomes Fahrzeug bis 2021 in Serie produzieren

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Firmen zum Thema

Die Technologien und Partnerschaften von Ford

Velodyne: Ford investiert in Velodyne, Marktführer in der Entwicklung von Lidar-Sensoren. Der Hersteller nutzt die Sensoren bereits seit etwa einem Jahrzehnt für das autonome Fahren sowie bei der Erstellung hochauflösender 3D-Umgebungskarten. In Zukunft soll diese Technik auch in Serienmodellen von Ford zum Einsatz kommen.

Saips: Ford hat das israelische Unternehmen gekauft, das fortschrittliche Technologien im Bereich der künstlichen Intelligenz konstruiert. Saips entwickelt Bilderkennungs- und Videoverarbeitungsalgorithmen, Signalverarbeitung und -klassifizierung, die dem System selbständiges Lernen ermöglichen. Dieses Wissen soll dazu beitragen, dass sich autonome Fahrzeuge künftig besser auf Veränderungen in der Umgebung einstellen und anpassen.

Nirenberg Neuroscience LCC: Ford sicherte sich die Lizenz an den Produkten von Nirenberg Neuroscience. Die Neurowissenschaftlerin und Firmengründerin Dr. Sheila Nirenberg knackte den neuronalen Code, mit dem unsere Augen das Gesehene an unser Gehirn übertragen. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte die Wissenschaftlerin unter anderem eine Vorrichtung, die Patienten mit Netzhauterkrankungen die Sehkraft zurückgibt. Zu den weiteren Errungenschaften Nirenbergs zählt auch eine Bildverarbeitungstechnologie, die Objekte und Gesichter erkennen kann. Mithilfe dieser Technik sollen Navigationsanwendungen und Assistenzsysteme ein neues Level erreichen.

Civil Maps: Ford hat in das Unternehmen aus dem kalifornischen Berkeley investiert, das sich durch die Erstellung hochauflösender 3D-Karten einen Namen gemacht hat. Mit skalierbarer und hoch effizienter 3D-Kartentechnik hat Civil Maps Pionierarbeit geleistet und wird die Umgebungsscanner der autonomen Fahrzeuge von Ford weiter verbessern.

Ford baut Präsenz im Silicon Valley und auf dem Hightech-Campus Palo Alto aus

Gleichzeitig investiert das Unternehmen in seinen Standort im Silicon Valley, in der Hightech-Hauptstadt Palo Alto. Das im Januar 2015 eröffnete Research and Innovation Center in Palo Alto soll um zwei neue Gebäude mit insgesamt 14.000 m2 an Labor- und Arbeitsräumen erweitert werden. Parallel zur Erweiterung des Campus bis Mitte 2017 will Ford die Belegschaft in Palo Alto bis Ende 2017 annähernd verdoppeln.

„Unsere Präsenz im Silicon Valley ist wichtig, um schneller zu lernen und Projekte des Smart-Mobility-Plans in Produkte umzusetzen”, sagt Ken Washington, Ford Vice President Research and Advanced Engineering. „Wir wollten Teil dieser lebendigen Forschungslandschaft werden. Heute arbeiten wir mit mehr als 40 Start-ups zusammen und arbeiten aktiv mit vielen Firmengründern zusammen. Auf diese Weise beschleunigen wir die Entwicklung von Technologien und Dienstleistungen.” (kj)

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