gesponsertFluidtechnikStopfen, Ventile und ein neuer Vertriebsleiter
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In der Fluidtechnik gilt es, die jeweiligen System abzudichten. Dafür kommen – je nach Anwendung – unterschiedliche Bauteile zum Einsatz. Die Stopfen und Ventile von The Lee Company zeichnen sich vor allem durch den kleinen Bauraum und geringes Gewicht aus. Und erfüllen so eine der Hauptanforderungen in der Luft- und Raumfahrt sowie der Medizintechnik.
Dichtet Kanäle und Kreuzbohrungen in Aluminium und Aluminium-Druckgussgehäusen ab: der zweiteilige, konische Verschlussstopfen Betaplug von The Lee Company.
(Bild: The Lee Company)
Der vormontierte, zweiteilige, konische Verschlussstopfen Betaplug von The Lee Company wurde zur leckagefreien Abdichtung von Kanälen und Kreuzbohrungen in Aluminium und Aluminium-Druckgussgehäusen entwickelt. Es werden keine zusätzlichen Gewinde, Dichtungsmittel oder O-Ringe benötigt. Während des Einpressvorgangs kommt es dank des leicht konischen Designs zu einer kontrollierten Ausdehnung von 4 bis 5 Grad in der Bohrung. Die speziell gefertigten Rillen an der Außenfläche des Betaplugs legen sich dabei an die Wandung der Bohrung im Metallgehäuse, wodurch die Abdichtung und der sichere Halt gewährleistet werden.
Das konische Design macht zugleich enge Fertigungstoleranzen und die zusätzliche Bearbeitung obsolet. Der Betaplug ist in den Durchmessern 4, 5, 6, 7, 9, 11, 13, 16, 18 und 20mm und in der langen Ausführung bis 480 bar erhältlich.
Vielseitige Magnetventile
Mit seinem verschweißten Edelstahlkörper eignet sich das Magnetventil der Serie IEP von The Lee Company für den Einsatz im Weltraum unter hohen Drücken und Temperaturen.
(Bild: The Lee Company)
Das Magnetventil der Serie IEP von The Lee Company ist ein 2/2-Wege-NC-Axialventil für Anwendungen, in denen Miniaturisierung von Bauraum und Gewicht von entscheidender Bedeutung sind.
Mit seinem verschweißten Edelstahlkörper ist es für den Einsatz im Weltraum unter hohen Drücken und Temperaturen gut geeignet. In modernen Satelliten (etwa CubeSat-Systemen) sind die IEP-Magnetventile Schlüsselkomponenten für den Antrieb oder die Lageregelung. Die Ventile sind ultraschnellschaltend und aufgrund ihrer geringen Masse von nur 4,7 g unempfindlicher bei starken Vibrationen. Die Ventile werden in einer Vielzahl von Space Anwendungen eingesetzt.
Weitere Anwendungen finden sich etwa in Rasterelektronenmikroskopen und Chromatographiegeräten, in denen eine präzise Steuerung des hohen Drucks kritisch ist. Auch für die Verwendung in medizinischen Geräten, wie z. B. chirurgischen Kryogen-Instrumenten, oder in industriellen Anwendungen sind sie geeignet.
Leistungsauslegung, Anschlüsse, die Wahl der Zerstäuberdüsen und Schutzsiebe oder der Materialien lassen sich gemäß den Anforderungen der Anwendung individuell anpassen. So sind die IEP-Ventile mit einem breiten Spektrum an Flüssigkeiten und Gasen kompatibel und für eine Vielzahl von Anwendungen einsetzbar.
Niedrige Leckage und schnelle Reaktionszeit
Bei der Auslegung von mobilen aber auch stationären wissenschaftlichen und medizinischen Geräten bietet das genvi-3/2-Wege-Schaltventil von The Lee Company für Gase das optimale Verhältnis zwischen Kompaktheit und Leistungsstärke.
(Bild: The Lee Company)
Bei der Auslegung von mobilen aber auch stationären wissenschaftlichen und medizinischen Geräten bietet das genvi-3/2-Wege-Schaltventil von The Lee Company für Gase das optimale Verhältnis zwischen Kompaktheit und Leistungsstärke.
Das nur 16 g schwere Ventil im 10-mm-Miniaturgehäuse eignet sich besonders für Anwendungen mit sehr begrenztem Bauraum. Das genvi benötigt lediglich 318 mW Leistung, bietet jedoch gleichzeitig hohe Durchflussraten. Die Verwendung des Spike-and-Hold-Modus ermöglicht einen sehr niedrigen Stromverbrauch im Dauerbetrieb. Dies hilft, die Batterielaufzeit mobiler Geräte zu verlängern sowie die Erwärmung auf Systemebene zu reduzieren.
Durch den Einsatz innovativer Fertigungstechniken bietet die Ventilserie vielseitige Einsatzmöglichkeiten und Zuverlässigkeit bei Anwendungen mit Luft und anderen nicht aggressiven Gasen. Die niedrige Leckage und schnelle Reaktionszeit von unter 10 ms sowie die lange Lebenszeit von 25 Mio. Zyklen machen das genvi-3/2-Wege-Schaltventil von The Lee Company aus.
Typische Anwendungsfelder der genvi-Magnetventile sind die Diagnostik, Beatmungstherapie, Kompressionstherapie, Umweltüberwachung, Atemanalysegeräte und andere Anwendungen, bei denen Leistung und Zuverlässigkeit von großer Bedeutung sind.
Minimales Volumen und geringe Reaktionszeit
Das überarbeitete LFY-Magnetventil Xover von Lee ist konzipiert für den schnellen und effizienten Wechsel zwischen Proben, Reagenzien, Reinigungslösungen oder Kalibriermitteln in medizin- und labortechnischen Anwendungen.
(Bild: LEE)
Das überarbeitete LFY-Magnetventil Xover von LEE ist konzipiert für den schnellen und effizienten Wechsel zwischen Proben, Reagenzien, Reinigungslösungen oder Kalibriermitteln in medizin- und labortechnischen Anwendungen. Es zeichnet sich durch seine Reaktionsgeschwindigkeit und geringes Verschleppungsvolumen von 3,7 μL und ein internes Gesamtvolumen von 11 µL aus. Die Reaktionszeit liegt bei weniger als 40 ms.
Das Schlauchquetsch-Magnetventil kombiniert nach Herstellerangaben die Vorteile eines Quetschventils mit der vielseitigen, wartungsfreien Leistung eines chemisch inerten Isolationsventils. Das Ventil hat kein Totvolumen. Damit eignet es sich vor allem für kritische Anwendungen in der Durchflusszytometrie, Gensequenzierung, In- vitro-Diagnostik, Urinanalyse und in Hämatologie-Instrumenten. Xover lässt sich anwenderfreundlich mit herkömmlichen fluidischen Systemkomponenten wie Verdrängerpumpen kombinieren oder zur Erweiterung der Funktionalität von Drehschieberventilen einsetzen. Das Ventil kann in Vakuum- und Drucksystemen eingesetzt werden, was den Entwicklern große Flexibilität bietet, da sie es überall dort platzieren können, wo es im Systemschema benötigt wird. Der Betriebsdruckbereich reicht von Vakuum bis 30 psig, die mögliche Betriebstemperatur liegt zwischen 16 und 48 °C.
Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bei wenig Platz
Das neue HDI-Miniaturventil in Ported-Ausführung ermöglicht es, flexibel auf engste Bauräume zu reagieren, da es auch als Stand-Alone-Lösung mit Weichschlauchanbindung einsetzbar ist.
(Bild: LEE)
LEE hat seine Serie von HDI-Miniaturventilen (High Density Interface) komplettiert. Mit dem neuentwickelten 2/2-Wege-Ventil in Ported-Ausführung hat die Produktreihe ihren letzten fehlenden Baustein erhalten. Bislang waren die 2/2-Wegeventile lediglich als Plug-In- oder als Face-mount-Variante erhältlich. Das Ported-Ventil ermöglicht es nun, flexibel auf engste Bauräume zu reagieren, da es auch als Stand-Alone-Lösung mit Weichschlauchanbindung einsetzbar ist. Die weiteren Baureihenmodelle eignen sich hingegen vor allem für die platzsparende Montage im Ventilblock. Die Ventile sind aus widerstandsfähigen Materialen gefertigt. Unter anderem ist das Gehäuse aus PBT-Kunststoff, die Anschlüsse und der Ventilkern aus Ferrochrom. Sie sind zu 100 Prozent funktionsgeprüft, um einen zuverlässigen Langzeitbetrieb zu ermöglichen. Ventilblöcke der HDI-Serie können an individuelle Anforderungen gemäß Fluidplan angepasst und montiert werden. Allen HDI-Ventilen gemein ist der Fokus auf minimales Gewicht und Größe bei gleichzeitig großer Leistungsfähigkeit. Sie sind für Betriebsdrücke von 0-10 psid geeignet und wiegen weniger als 2,5 g. Die Leckage beträgt bei maximalem Betriebsdruck und einer Betriebstemperatur von 21 °C lediglich 50 μL/min. Die Ventile eignen sich für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen wenig Platz zur Verfügung steht.
Stefano Todisco ist neuer Lee-Vertriebsleiter Europa
Stefano Todisco, bislang Niederlassungsleiter der italienischen Tochtergesellschaft Lee Srl., neuer Vertriebsleiter von Lee für Europa. Todisco übernimmt die Position von Peter Roberts, der nach 29 Jahren an der Spitze des europäischen Vertriebs bei Lee in den Ruhestand eingetreten ist.
(Bild: LEE)
Der Hersteller von Miniatur-Fluid-Control-Lösungen, The Lee Company, hat seit dem 1. Mai 2023 einen neuen Vertriebsleiter für Europa. Stefano Todisco, bislang Niederlassungsleiter der italienischen Tochtergesellschaft Lee Srl., übernimmt die Position von Peter Roberts, der nach 29 Jahren an der Spitze des europäischen Vertriebs bei Lee in den Ruhestand eingetreten ist. Die fünf europäischen Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Frankreich, England, Schweden und Italien berichten künftig an Todisco.
Todisco ist seit fast 25 Jahren Teil des Vertriebsteams. Der studierte Luftfahrtingenieur stieß 1999 zu Lee Srl. in Mailand und war seit 2015 Geschäftsführer der italienischen Niederlassung. Der 52-jährige ist sich der Herausforderungen, aber auch der Chancen, in einem sich wandelnden Markt bewusst: „Im Automotive-Umfeld und der Luftfahrt befinden wir uns mitten im Wandel, hin zu elektrischen bzw. Wasserstoff-basierten Antriebssystemen. Damit einher gehen neue Anforderungen der Maschinenhersteller. Wir sind hierfür dank unserer langjährigen Erfahrung mit hochanspruchsvollen Anwendungen, etwa aus der Raumfahrt, sowie unserem umfassenden Engineering-Knowhow in der Entwicklung und dem Vertrieb jedoch bestens gerüstet.“ Lee bietet passende Produkte für Wasserstoff-Anwendungen sowie Systemkomponenten von E-Fahrzeugen, etwa Federungs- oder Kühlsysteme.
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