Rapid Prototyping

Filigrane Konstruktionen geben Schwierigkeitsgrad vor

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Von der Idee zum Prototypen

Die promod Prototypenzentrum wurde 1992 in Horb gegründet und hat heute ihren Sitz in Eutingen im Gäu (Landkreis Freudenstadt). promod ist Systemdienstleister für alle Bereiche des Rapid Product Developments (RPD). Darunter versteht man das Zusammenwirken von Technologien und Verfahren zur schnellen Produktentwicklung. Ziel ist dabei die Verkürzung der Zeitspanne zwischen der Idee und der Markteinführung eines Produktes. Die schwäbischen Tüftler sind für ihr präzises und effektives Arbeiten in den unterschiedlichsten Branchen bekannt, von Entwicklung und Konstruktion über Produktion, Reinigung und Sterilisation bis zur Verpackung und Schulung.

Achtung bei den Schwundmaßen beim Gießen

Das promod Prototypenzentrum hat die gesamte technische Koordination dieses anspruchsvollen Projekts übernommen, die Daten fachtechnisch aufbereitet und auch das Aufmaß berechnet. Den Schwundmaßen wird beim Gießen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Je nach Geometrie können sie nämlich in jeder Richtung unterschiedlich ausfallen, weshalb die Ingenieure engen Kontakt zur Gießerei halten. Auch der leichte Schwund des Wachslings muss vorab exakt definiert werden.

Wie „rohe Eier“ werden die Wachslinge beim Beladen des klimatisierten Transportfahrzeugs behandelt. Sowohl Hitze als auch Minustemperauren können sie auf dem Weg zur Gießerei unbrauchbar machen, denn durch extreme Temperaturschwankungen können sie entweder zu schmelzen anfangen oder womöglich spröde werden.

Beim Turbo-Rad für die Vakuumpumpe, das nach dem gleichen Verfahren hergestellt wurde, kam noch ein weiterer Schritt in der Dienstleistungskette des promod Prototypenzentrums hinzu: Das Gussteil musste noch fein nachgefräst und gedreht werden, bis es im Verdichtergehäuse der Vakuumpumpe seine Funktion aufnehmen konnte.

(hö)

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