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Zug und Druck können die Hubsäule gleichermaßen belasten
Der RK Powerlift M überzeugt optisch mit seinem Design: Sowohl Außen- als auch Innenprofil wurden im „Wave“-Design gestaltet. Der Antrieb der Hubsäule besteht aus einer kompakten integrierten Motor-Spindeleinheit. Bei einer Hubgeschwindigkeit von 13 mm/s erreicht er Verstellkräfte von 1 500 N. Der RK Powerlift M besitzt eine rechteckige Grundfläche von 190 mm x 150 mm und kann gleichermaßen auf Zug und Druck belastet werden. Damit ist er auch für die Überkopfmontage an Raumdecken geeignet. Bei Zugbeanspruchung beträgt die volle Last 150 kg. Passend dazu sind Seitenkräfte von bis zu 400 Nm zulässig und geben Reserven für Anwendungen, in denen die Säule allein eingesetzt werden soll. Spezielle Führungsgleiter mit einer erhöhten Auflagefläche erlauben diese hohen Momente. Auf kostenintensive Wälzläger kann daher verzichtet werden.
Der RK Powerlift M ist derzeit in den Standardhüben 300 mm, 400 mm und 500 mm sowie für Netzspannungen von 230 V, 115 V oder 24 V lieferbar. Zukünftig soll die Hubsäule dann auch mit einem Schaltnetzteil mit Weitbereichseingang zur Verfügung stehen. Kundenspezifische Anpassungen der Hublängen sind möglich. So verbaut Akrus neben RK Powerlift M-Hubsäulen mit dem Standardhub von 300 mm auch solche mit Hüben von 160 und 200 mm. Wie ihre größeren Verwandten auch können mehrere RK Powerlift M-Hubsäulen synchronisiert werden. Die Synchron-Ausführung der integrierten Steuerung kann über ein Bus-System bis zu acht RK Powerlift M gleichzeitig ansteuern. Für Anwendungen im Medizintechnikbereich bietet RK den RK Powerlift M mit interner Start/Stopp-Steuerung sowie die externe Ansteuerung über Multicontrol an. Diese Versionen sind bereits für die am 1. Juni 2012 in Kraft getretene 3rd Edition der IEC 60601-1 geprüft.
Batteriebetrieb macht netzunabhängig und mobil
Der netzunabhängige Antrieb der Hubsäulen stammt von RK Rose+Krieger. Akkus und Teile der Ansteuerung seiner höhenverstellbaren Medizintechnik hat Akrus jedoch selbst entwickelt. Ortsgebundene Stühle und Tische ohne Fahrwerk sind mit einem Stecker versehen und beziehen den für die Bewegung der Hubsäule notwendigen Strom aus der nächsten Steckdose. Bei Geräten, die rollstuhlfahrertauglich oder aufgrund von beengten Platzverhältnissen mobil sein müssen, liefert ein Bleigelakku die notwendige Energie. „Noch liegt die Batterie außerhalb der Säule. Doch die Hubsäule ist innen hohl und böte Platz für eine Batterie“, sagt Kersten Indorf. Holger Schmidt, Key Account Manager bei RK Rose+Krieger ergänzt: „ Wir arbeiten daran. Im Augenblick gilt es die Frage zu klären, wie ein solcher intern gelagerter Akku ausgetauscht werden könnte, wenn er leer ist.“
Zum Lieferumfang der mobilen, netzunabhängigen Akrus-Geräte gehören für diesen Fall immer auch eine Ladestation und ein Zweitakku. Bei Akrus ist man zuversichtlich, dass RK eine elegante Lösung findet. Schließlich sei RK das einzige Unternehmen gewesen, das in der Lage war, sowohl technisch als auch preislich Akrus‘ Anforderungen zu erfüllen, so Indor , der heute „total überzeugt vom RK Powerlift M“ ist und diesen auch für weiterer Produkte verwenden will. „Die RK-Säulen sind verdrehsteifer als andere Produkte. Ihr Innen- und Außenprofil ist hervorragend geführt und lässt sich zudem individuell einstellen. Das gibt es sonst nirgends“, beschreibt Indorf, der darüber hinaus das Erscheinungsbild der Hubsäule und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hervorhebt. (ud)
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