Schweißen
Wie Künstliche Intelligenz den Serienfertigungsprozess beschleunigt

Quelle: Trumpf 5 min Lesedauer

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Elring Klinger nutzt zur Merkmalserkennung von Schweißpunkten das KI-basierte Tool Easy-Model-AI von Trumpf. Damit können auch Nicht-Programmierer ganz einfach KI-Modelle erstellen.

Schon ein, zwei Stunden nach dem Freischalten der Option Easy-Model-AI und dem KI-Filter haben Daniel Weller (zweiter von links) die ersten Ergebnisse.(Bild:  Trumpf)
Schon ein, zwei Stunden nach dem Freischalten der Option Easy-Model-AI und dem KI-Filter haben Daniel Weller (zweiter von links) die ersten Ergebnisse.
(Bild: Trumpf)

Serienfertigung funktioniert ohne Experten wie Daniel Weller und seine Kollegen bei der Elring Klinger AG nicht. Sie entwickeln und testen an einer Vorserienmaschine alle Fertigungsprozesse, und müssen diese dann fehlerfrei und 100-prozentig reproduzierbar auf die Fertigungslinien weltweit an einem der 40 Standorte von Elring Klinger übertragen. Ihre Arbeit ist unerlässlich, aber teuer: Jeder Tag Entwicklungsarbeit kostet Geld, das erst fließt, wenn die Serie läuft. Weller und sein Team müssen daher die sogenannte Ramp-up-Phase für die Fertigungslinien so kurz wie möglich halten. Da ist jedes Tool willkommen, das Tempo in die Entwicklung bringt. Weller ist daher ganz Ohr, als er bei einem Besuch im Trumpf Laser Applikationszentrum von Easy-Model-AI hört.

„Der KI-basierte Programmierassistent war damals noch im letzten Entwicklungsschritt, aber mir war klar, dass er für uns interessant sein könnte“, erinnert sich Weller, Fachexperte für Fügetechnologie im Geschäftsbereich Battery Technology bei Elring Klinger. Und wie es manchmal so ist: Kurz darauf erhält Elring Klinger den Auftrag für die Serienproduktion eines Zellkontaktiersystems, für das sich der Einsatz von EasyModel AI geradezu anbietet.