Linearantrieb Elektrische Linearantriebe positionieren mit höchster Präzision
Mit den elektrischen Linearantrieben OSP-E von HOERBIGER Origa lassen sich Positionieraufgaben in Mehrachssystemen mit höchster Präzision einfach, schnell und individuell lösen.
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Speziell hierfür hat Hoerbiger Origa sein Modulsystem aus Linearantrieben mit Kugelgewindespindeln und Trapezgewindespindeln aufgebaut. Linearantriebe mit Kugelgewindespindeln werden für höchste Anforderungen an Präzision und Verfahrgeschwindigkeit eingesetzt, insbesondere wenn hervorragende Gleit- und Laufeigenschaften gefragt sind. Linearantriebe mit Trapezgewindespindeln werden für punktgenaue Positionierungen gewählt, wenn kleinere Geschwindigkeiten und hohe Aktionskräfte sowie selbsthemmende Eigenschaften benötigt werden.
Das Modulsystem dieser elektrischen Linearantriebe ist für beide Spindelantriebsvarianten in verschiedenen Spindelsteigungen ausgeführt, so dass diese Linearantriebe ganz individuell auf die erforderlichen Positionieraufgaben und Taktzeiten der Anlagen angepasst werden können. So sind sowohl sehr hohe Geschwindigkeiten bis zu 1,25 m/sec, aber auch extrem niedrige Geschwindigkeiten bis zu 0,005 m/sec mit diesem Modulsystem realisierbar.
Standardmäßig werden die Hoerbiger Origa Linearantriebe in 1-mm-Stufen für Hublängen von bis zu 9000 mm angeboten. Dabei erreichen diese Linearantriebe auch unter sehr rauen Umgebungsbedingungen bei zulässiger Belastung und Einhaltung der Wartungshinweise eine Laufleistung von bis zu 20.000 km. Sie sind in Ausführungen nach der Reinraum-Klasse 3 nach DIN EN ISO 14644-1 lieferbar.
Anlage zur Bauteilrückverfolgung
Ein aktuelles Anwendungsbeispiel dieser Präzisions-Linearantriebe ist ein Mehrachssystem in den Laserbeschriftungsanlagen der Firma Walter Möck GmbH. Mit diesen Anlagen werden höchst unterschiedlich geformte Teile aus Automobil-, Luft- und Raumfahrt- oder Medizintechnik für eine umfassende Bauteilrückverfolgung markiert. Höchste Positionierpräzision und Wiederholgenauigkeit sind die Hauptforderungen, die an diese Laserbeschriftungsanlagen gestellt werden. Das aus Linearantrieben bestehende Mehrachssystem muss zudem vibrationsarm in Position fahren ohne nachzulaufen. Da die Firma Möck die Motoren mit den Steuerungen selbst beschafft, werden für die Auslegung neben Achsbelastungen, Längen und Verfahrgeschwindigkeiten nur noch die Angaben zum Motortyp mit dem jeweiligen Flanschbild benötigt. Aus dem umfangreichen Modulsystem dieser elektrischen Linear- und Mehrachsantriebe lässt sich so in kürzester Zeit eine optimierte Positionierlösung aufbauen.
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