Signalsäule Eindeutige Signale für sichere Wartungsarbeiten

Ein Gastbeitrag von Werma 3 min Lesedauer

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Bei seiner neuen Key-in-pocket-Lösung zur Wartungssicherung verlässt sich Automatisierungsspezialist Pilz auf die neue LED-Signalsäule E-Sign von Werma als visuelle Anzeige, die leuchtstark den aktuellen Zustand anzeigt.

Mit der Signalleuchte E-Sign von Werma können dank elektronischer Modularität in Verbindung mit aktueller LED-Technik verschiedene Signalisierungsmodi mit mehreren Farben, Helligkeitsstufen und Leuchtbildern umgesetzt werden, von der klassischen Ampelanzeige bis zu komplett kundenspezifischen Einstellungen.(Bild:  Werma Signaltechnik GmbH + Co. KG)
Mit der Signalleuchte E-Sign von Werma können dank elektronischer Modularität in Verbindung mit aktueller LED-Technik verschiedene Signalisierungsmodi mit mehreren Farben, Helligkeitsstufen und Leuchtbildern umgesetzt werden, von der klassischen Ampelanzeige bis zu komplett kundenspezifischen Einstellungen.
(Bild: Werma Signaltechnik GmbH + Co. KG)

Weitläufige Maschinen und Anlagen haben häufig schlecht einsehbare oder gefährliche Bereiche, die mit Schutzzonen oder -zäunen abgesichert sind. Das stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit: Sollte für Wartungsarbeiten eine Person Zugang benötigen, muss die Maschine gestoppt werden – erst im Anschluss ist es möglich den gesicherten Bereich, etwa eine Roboterzelle, zu betreten. Beim Eintreten trägt sich die Person mit seinem persönlichen Transponder in eine sogenannte sichere Liste ein. Solange sich wenigstens eine Person im Gefahrenbereich aufhält (bzw. eine Person in der sicheren Liste eingetragen ist), darf die Maschine nicht wieder in Betrieb gehen.

Nur autorisierte Mitarbeiter erhalten Zugang

Die Key-in-pocket-Lösung von Pilz ist speziell für Maschinen und Anlagen mit gefährlichen Bereichen konzipiert, die durch Schutzzäune gesichert sind. Sie stellt sicher, dass nur autorisierte Personen Zugang erhalten, nur entsprechend qualifizierte Personen die anfallenden Arbeiten erledigen und die Anzahl der Personen, die sich innerhalb dieser Zelle aufhalten dokumentiert werden, um einen vorzeitigen Start der Maschine zu verhindern und Personen in Gefahr zu bringen. Erst nach erfolgter Abmeldung aller Personen, also dem Austragen aus der sicheren Liste, im Gefahrenbereich ist ein Neustart der Maschine bzw. Anlage möglich.

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Ein Identifikations- und Zugriffsmanagement (IAM = Identification & Access Management) löst die täglichen Herausforderungen und Probleme der ausführenden und verantwortlichen Personen in einem Unternehmen. Damit wird ermöglicht, dass Unternehmen für konkrete Aufgaben und Zugriffe an Maschinen und Anlagen eine klare Identifikation hinterlegen, die Qualifikation und Ausbildung überprüft wird und entsprechend darauf basierende Berechtigungen und Zugriffe autorisiert werden. Dazu werden die entsprechenden Informationen auf personalisierten Transpondern hinterlegt. Das zentrale Verwalten der sicheren Liste bietet vor allem auch bei großen Anlagen Vorteile: So kann die Anlage an verschiedenen Schutztüren betreten oder verlassen werden kann, was dem Personal mehr Flexibilität gibt und eine erhebliche Zeitersparnis bei der Wartung darstellt.

Anforderungen an Safety als auch Industrial Security erfüllt

Mit diesen Funktionen erfüllt die digitale Wartungssicherung die Anforderungen an Safety als auch an Industrial Security: Sie stellt sicher, dass die Maschine während Wartungsarbeiten nicht wiederanläuft und unautorisierte Personen keinen Zugang erhalten – eine wirtschaftliche, effiziente Alternative zu mechanischen Lockout-Tagout-Wartungssicherungen, die an allen Schutztüren angebracht werden.

Innerhalb der „Key-in-Pocket“-Lösung setzt Pilz an allen Zugangsmöglichkeiten E-Sign-Signalsäulen von Werma ein. Dank der elektronischen Modularität kann diese Signalsäule frei konfiguriert werden. Damit wird aus einer klassischen Ampel-Lösung ein vollständig kundenspezifisches Interface: In der Kombination mit der „Key-in-pocket“ Lösung kann mit der E-Sign Signalsäule nicht nur der Zustand der Anlage angezeigt werden, sondern auch ob Zugang zum Gefahrenbereich gewährt wird, ob Zugriff für die notwendigen Tätigkeiten besteht und wie viele Personen sich aktuell im Gefahrenbereich aufhalten.

Signalsäule wird zum kundenspezifischen Interface

Damit übernimmt die Werma Signalsäule die Aufgabe eines Human Machine Interfaces: Sie ermöglicht den Benutzern die Kommunikation mit dem Zutrittssystem, den Zugriffsmöglichkeiten innerhalb der Zelle und gibt Auskunft über den Status der Maschine bzw. Anlage. In dieser Kombination entsteht ein individuelles System aus Einzelkomponenten, das einen echten Mehrwert für die Kunden bietet.

„Bei der Suche nach einem Kombinationsgerät mit hoher Funktionalität und Individualisierbarkeit, dass unsere Key-in-pocket-Lösung logisch erweitert, sind wir auf die E-Sign-Signalsäule von Werma gestoßen“, sagt Criss Baumeister, Product Management I.A.M. Solutions bei Pilz. „Nachdem Werma für uns bereits seit vielen Jahren ein verlässlicher und innovativer Partner ist, war sofort klar, dass wir eine weitere Zusammenarbeit anstreben.“

Volle Flexibilität bei der Gestaltung der Signalisierung

Ausschlaggebend für den Einsatz der E-Sign war vor allem die Möglichkeit einer Pilz-spezifischen Darstellung der Zustände auf der großen Leuchtfläche zu realisieren. „Mit der E-Sign bietet uns Werma die volle Flexibilität bei der Gestaltung der Signalisierung. So konnten wir Farben und Leuchtbilder auswählen, die optimal zu der Anwendung passen, einen hohen Informationsgehalt bieten und zusätzlich eine starke Aufmerksamkeit erzeugen“, erklärt Criss Baumeister. „Gleichzeitig haben wir eine Signalisierung realisiert, die es nur bei Pilz zu finden gibt und ein Alleinstellungsmerkmal für unser Produkt ermöglicht. Die schlagkräftige Kombination aus Individualisierbarkeit, DE-Sign und Signalwirkung haben uns überzeugt und passen perfekt zu unserem Anspruch ‚Making the Difference‘.“

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