Produktentwicklung
Edag automatisiert Konstruktionsprozesse mit Connected-Engineering-Plattform

Ein Gastbeitrag von Moritz Maier 5 min Lesedauer

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Der Engineering-Dienstleister Edag verkürzt die Entwicklungszeit eines ISO-Fix-Bügels um 40 Prozent. Zudem konnten die Entwickler das Gewicht des Bauteils – verglichen mit herkömmlichen Entwicklungsprozessen – um ebenfalls 40 Prozent reduzieren. Gelungen ist das dank automatisierter Konstruktionsprozesse auf der Low-Code-Plattform Synera.

ISO-Fix ist ein sicheres und einfach zu handhabendes Befestigungssystem für Kindersitze im Auto.(Bild:  zatevakhin - stock.adobe.com)
ISO-Fix ist ein sicheres und einfach zu handhabendes Befestigungssystem für Kindersitze im Auto.
(Bild: zatevakhin - stock.adobe.com)

Die Edag Group, global agierender Engineering-Dienstleister, entwickelt u.a. verschiedenste Komponenten aus einer Hand – von Einzelbauteilen bis hin zu kompletten Fahrzeugen. Dabei sind die Mitarbeitenden der Edag Group für den gesamten Prozess verantwortlich. Dieser beginnt mit ersten Design-Skizzen und reicht bis zur fertig geplanten Produktionsstraße. Unternehmen, die die Entwicklungsdienstleistungen der Edag Group nutzen – internationale OEMs, Tier1-Supplier und Start-up Unternehmen aus verschiedenen Industrien – stehen vor der Herausforderung, immer schneller auf veränderte Marktbedingungen reagieren zu müssen. Gleichzeitig sehen Unternehmen sich mit einem hohen Kosten- und Zeitdruck konfrontiert. Die Edag Group setzt daher auf neue Technologien und Innovationen, um die Entwicklungsprozesse für ihre Kunden von der ersten Idee bis hin zur Serienreife zu beschleunigen und zu optimieren.

Manuelle Prozesse verschlingen Zeit und Ressourcen

Bislang war die Bauteil-Entwicklung jedoch noch weitgehend von manuellen Prozessen geprägt. So werden bestimmte aufeinanderfolgende Phasen durchgeführt: