Druckguss Druckgussteile mit dekorativen Oberflächen veredeln

Redakteur: Lea Ziegler

Matthies Druckguss veredelt Oberflächen von Aluminiumdruckgussteilen durch eine Hochglanzpolitur.

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Matthies Druckguss nutzt die Möglichkeit des Hochglanzpolierens als Oberflächenveredelung von Druckgussteilen aus Aluminium.
Matthies Druckguss nutzt die Möglichkeit des Hochglanzpolierens als Oberflächenveredelung von Druckgussteilen aus Aluminium.
(Bild: Matthies Druckguss)

Eine Vielzahl an Produkten, die heute aus Nichteisen-Metallen herstellbar sind, werden im Druckgieß-Verfahren gefertigt. Dieses Verfahren bietet verschiedene Vorteile. Mit Druckguss lassen sich dünnwandige und endkonturnahe Werkstücke herstellen, die unter normalen Anforderungen ohne weitere mechanische Bearbeitungen auskommen. Zudem können Bohrungen, Hinterschnitte und Freiformflächen problemlos mit ausgeformt werden. Bei Matthies Druckguss werden die drei Legierungsgruppen bestehend aus den Hauptelementen Aluminium, Messing und Zink verarbeitet.

Zusammen mit dem Kunden eine Lösung entwickeln

Matthies Druckguss entwickelte in Zusammenarbeit mit einem Kunden der Beleuchtungsindustrie eine wirtschaftliche Lösung, um den natürlich metallischen Glanz und die natürliche Farbgebung des Ursprungmaterials zu erhalten. Des Weiteren durfte in diesem Fall das Teilegewicht eine gewisse Grenze nicht überschreiten, denn das gesamte, zu bearbeitende Leuchtenmodul sollte auch in abgehängten Leichtbaudecken montierbar sein. Um den Ansprüchen an das Gewicht gerecht zu werden, wurde eine Aluminiumlegierung ausgewählt.

Durch die Hochglanzpolitur wurden die Gussteile optisch aufgewertet und zu einem gewissen Grad gegen Korrosion geschützt. Voraussetzung für eine fehlerfreie Polierbarkeit ist ein fehlerfreier Druckgießprozess. Nur so können Gussteile mit glatten Oberflächen frei von Fehlstellen, wie z. B. Kaltfluss oder Poren, produziert werden. (lz)

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