Wir zeigen hier drei verbesserte Lösungen, die den Zugriff auf und das Teilen von CAD-Daten im Team, im Unternehmen und auch außerhalb vereinfachen.
Mit dem 3D-PDF-Format können alle relevanten CAD-Informationen in einer einzigen Datei zusammengefasst und von jedem beliebigen Endgerät aus geöffnet und angesehen werden.
(Bild: Camtex)
So funktioniert unternehmensweite CAD-Visualisierung
Actify stellt die neue Version des CAD-Viewers Spinfire (Anmerk. d. Red.: unternehmenseigene Schreibweise SpinFire) vor.
In der Version V. 11.10.0 bietet der CAD-Viewer unter anderem folgende verbesserte Analysemöglichkeiten: Bauteil-Vergleich, Wandstärkenanalyse, Entformungsschrägenanalyse, Krümmungsanalyse und Rotationstransformation.
Viele zusätzliche Funktionen zum Visualisieren und Analysieren von CAD-Daten sind in der neuen Spinfire-Version verfügbar, beispielsweise die Angabe der durchschnittlichen Wanddicke, animierte Benutzeransichten, dynamische Schnittabmessungen und ein verbessertes Boundary Clipping.
Weiterhin ermöglicht Spinfire den Export und die Konvertierung von nativen 3D-CAD-Dateien in das GL Transmission Format (glTF) Format.
Der Viewer unterstützt die CAD-Formate Catia V5/V6, NX, Inventor, Pro/Engineer & Creo, Rhino, JT, Solidworks, Solid Edge, Step, Iges, STL, 3D PDF u.a. sowie das neue Importerformat 3D Manufacturing Format (.3MF Versionen 1, 2 und 3).
Unternehmenslizensierung: CAD-Daten für alle
In der Vergangenheit wurden CAD-Viewer entweder für einen einzelnen Computerarbeitsplatz oder eine Nutzergruppe lizenziert. Mitarbeiter aus dem Vertrieb oder im Marketing hatten keinen direkten Zugang, sondern wandten sich an die zuständige Konstruktionsabteilung, wenn CAD-Daten oder Dateien für Kunden oder Produktinformationen benötigt wurden. Actifys Lösung Spinfire Enterprise hebt diese Einschränkung mit der Firmenlizensierung auf und ermöglicht den Zugriff auf CAD-Daten für jeden Mitarbeiter, auf jedem Gerät innerhalb einer Organisation, die über den Firmen-Standort, eine Abteilung oder eine Arbeitsgruppe bis hin zum gesamten Unternehmen definiert werden kann.
Mit einem unbegrenzten Zugriff auf Spinfire können Vertriebsteams beispielsweise bei einem Kundenbesuch Entwürfe markieren und präsentieren. Fertigungs- und Qualitätsteams können trotzdem zeitgleich Spezifikationen und Toleranzen in der Werkstatt überprüfen. Für einen einheitlichen Standardpreis, der lauut Hersteller umgerechnet dem Preis einer Tasse Kaffee am Tag entspricht, hat jeder Zugang zu Konstruktionsinformationen an seinem Schreibtisch, von unterwegs, bei der Arbeit oder von zu Hause aus.
CAD-Daten in 3D-PDF – für jeden zu öffnen, leicht zu teilen
Für Sandro Leimbach, Techniker bei Camtex, heißt Interoperabilität nichts anderes als die Möglichkeit, nahtlos zusammenarbeiten zu können. Nötig ist dafür ein Standard-Format, das jeder problemlos öffnen kann.
Mit 3D-PDF können alle an Konstruktionsprozessen teilhaben, auch ohne originäre CAD-Daten zu benutzen.
(Bild: Camtex)
Gerade bei der Arbeit mit CAD-Daten ist dies oft problematisch. Bisher benötigte man ein vorinstalliertes CAD-System, um die Modelle überhaupt anschauen zu können. Dazu eventuell noch gesonderte Ablagen für Konstruktions- und Fertigungsinformationen, Angaben für den Einkauf, die Sachbearbeitung, die Archivierung und vieles mehr. Zu viel Zeit geht verloren, um die Daten für all diese Anforderungen anzupassen.
Was die Software von Camtex ermöglicht.
(Bild: Camtex)
Abhilfe schafft das 3D-PDF-Format: In diesem können alle relevanten CAD-Informationen – vom drehbaren Modell selbst bis hin zu PMI, Maßen, Materialinformationen, Revisionshistorie, Stücklisten, zusätzlichen Notizen und weiteren Informationen – in einer einzigen Datei pro Werkstück zusammengefasst und von jedem beliebigen Endgerät aus geöffnet und angesehen werden.
Camtex bietet dafür die Software 3D x Suite (Anmerk. d. Red.: unternehmenseigene Schreibweise 3DxSuite). Diese wurde eigentlich für die Reparatur und Optimierung von CAD-Modellen entworfen, bietet aber mit der Funktion „Data Package Studio“ ein Tool, um individuelle 3D-PDFs zu erstellen und diese automatisiert mit allen nötigen CAD-Informationen anzureichern.
Programmierkenntnisse oder Outsourcing entfallen. Alle Daten, die in der ursprünglichen CAD-Datei enthalten sind, sowie zusätzliche Infos im XML-Format und Anhänge, werden in ein individuell gestaltbares Template geladen und in einer übersichtlichen Darstellung als 3D-PDF exportiert.
So sind sie als individualisierte Datenpakete optimal für den Datenaustausch aufbereitet und können sowohl direkt in der Fertigung als auch in anderen Abteilungen, von Lieferanten oder zur Archivierung verwendet werden.
Sollten neue Informationen hinzukommen, zum Beispiel in der Revisionshistorie, können auch diese automatisch in das vorgefertigte Template integriert werden, so dass immer der aktuelle Stand abgebildet wird. 3D-PDFs sind deutlich kleiner als die originale CAD-Datei, leicht mit anderen zu teilen und können zudem passwortgeschützt werden.
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CAD-Lizenzen durch 3D-Viewer ersetzen und Geld sparen
Hohe Energiepreise und eine stetig steigende Inflation zwingen alle Unternehmen zu sparen, wo es nur geht. Dabei lohnt es sich – neben den bekannten Maßnahmen – einige interne Arbeitsabläufe genau unter die Lupe zu nehmen, meint das Unternehmen Kisters. So kann man zum Beispiel die Anforderungen an das Arbeiten mit CAD-Daten hinterfragen, als auch das zukünftige Potenzial in nachgeschalteten Abteilungen entdecken.
Um außerhalb der Konstruktion mit CAD-Daten zu arbeiten, genügen häufig CAD-Viewer.
(Bild: Kisters)
Die Konstruktion benötigt selbstverständlich ein kostspieliges CAD-Programm als Fundament der 3D-Modellierung, aber muss das auch in anderen Unternehmensbereichen sein? Die 3D-View-Station (Anmerk. d. Red.: unternehmenseigene Schreibweise 3DViewStation) von Kisters biete bei moderaten Preisen mehr als 180 Funktionen, die genau auf die Bedürfnisse eines jeden Mitarbeiters zugeschnitten sind. Mit einem 3D-Viewer können alle Mitarbeiter auf Produktinformationen im Unternehmen zugreifen und in jeder Situation mit Produkt-Know-how zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen.
Die 3D-View-Station von Kisters kann eine kostensparende Alternative zu bestehenden CAD-Systemen sein, wenn eine hochwertige Visualisierung und Analyse von 3D-Daten im Mittelpunkt stehen. Um wirklich erfolgreich und wirtschaftlich zu arbeiten, müssen alle Abteilungen wie Zahnräder ineinandergreifen und den Zugriff auf die wichtigsten Produktinformationen haben. Hochqualifizierte Designer und Ingenieure werden durch die Einbindung der nachfolgenden Abteilungen deutlich entlastet. Wer diese Synergien effektiv nutzt, spart Zeit, Geld und profitiert von zufriedenen Kunden, so Kisters.
Stand: 08.12.2025
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