3D-Radarscanner
Die Umgebung genau im Blick

Ein Gastbeitrag von Raphael Penning* 6 min Lesedauer

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Viele Radarsensoren zur Kollisionsvermeidung erfassen den Abstand und geben damit lediglich eine Dimension als Messwert aus. Turcks neuer Radarscanner MR15-Q80 hingegen liefert echte 3D-Daten und verbessert damit die Abbildung von Objekten und Räumen erheblich.

Fremdkörper im Feld können von Radar besser detektiert werden als von alternativen Technologien.(Bild:  Hans Turck GmbH & Co. KG)
Fremdkörper im Feld können von Radar besser detektiert werden als von alternativen Technologien.
(Bild: Hans Turck GmbH & Co. KG)

Radartechnologie verbindet man entweder mit Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr oder mit Geräten zur Flugüberwachung. Doch seit den 2000ern hat die Technologie zunehmend auch Einsatz im Auto selbst gefunden. Aktive Abstandsregelungen, sogenannte ACC-Systeme (Adaptive Cruise Control), nutzen Radare, um den Abstand zu vorausfahrenden Autos und deren Geschwindigkeit zu ermitteln. Auch in der industriellen Automation setzen sich Radare in den vergangenen Jahren zunehmend durch. Insbesondere in der Füllstand- und klassischen Abstandmessungen zahlen sich die Vorteile gegenüber Ultraschall, optosensorischen oder medienberührenden Technologien in vielen Applikationen aus.

Dritter im Bund

Im Jahr 2020 hatte Turck bereits mit den LRS-Reihe seine ersten Radarsensoren zur Füllstandsmessung vorgestellt, auf die 2021 die DR-M30-Radar-Sensoren zur Abstandsmessung folgten. Beide Gerätefamilien arbeiten im 120-Ghz-Bereich, was insbesondere der Reichweite und der Auflösung, spricht der Genauigkeit des Signals, zugutekommt. Als drittes Mitglied des Radar-Portfolios bringt Turck jetzt den Radarsensor MR15-Q80.