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Die Fast-Module können auf Basis von IEC 61131-3 in der Lenze-eigenen Programmierumgebung PLC-Designer vom OEM noch selbst erweitert oder kundenspezifisch angepasst werden. Diese Programmierung wird auf SD-Card gespeichert und ist bei der Inbetriebnahme ebenfalls über die grafische Bedienoberfläche zugänglich.
Software flexibel anpassbar
Im Easy Starter stellt Lenze die hinzugekommenen Funktionen in Form einer Zusatzparameter-Liste bereit. So bleibt auch bei individuell angepassten Lösungen das einfache Handling der grafischen Nutzeroberfläche erhalten.
Auf der anderen Seite ist auch die freie Programmierung – mittels IEC 61131-3 nach PLCopen – eine Option, die dem OEM mit dem i950 offen steht. Insbesondere die Flexibilisierung der Produktion, mit individuell anpassbaren Produkteigenschaften, stellt eine Herausforderung dar. Diese kann wirtschaftlich nur betrieben werden, wenn die Produktion sich automatisiert anpasst und ein manuelles Umrüsten vermieden wird. OEMs sind daher gefordert, modulare Fertigungskonzepte umzusetzen. Dies schlägt sich auch in der Software-Erstellung nieder.
Besonders effektiv kann der OEM entwickeln, wenn er einzelne Module immer wieder verwenden kann – auch bei der Software. Der Servo-Inverter i950 verwirklicht diesen Ansatz: Er kann bereits früher entwickelte Software von Servos und Controllern verarbeiten. Und auch künftige Modelle werden eine gemeinsame Plattform bilden, auf der eine einmal erstellte Software ohne große Anpassungen wiederverwendet werden kann.
Antrieb 4.0
Intelligent, kommunikativ und dezentral
Intelligente Hardware und eigenes Asset-Management
Neuartige Kunden-Services und neue Geschäftsmodelle im Bereich von Industrie 4.0 benötigen eine breite Datenbasis – bis hinunter auf die Ebene der Sensoren und Aktoren. Die Grundlage für dieses Industrielle Internet der Dinge (IIoT) schafft Lenze nicht nur mit der Entwicklung einer intelligenten Hardware sondern auch mit der Bereitstellung der passenden Applikationen wie einem eigenen Asset-Management. Dieses bildet mit aktuellen und zuverlässigen Daten die Gesundheit von Maschinen und Anlagen ab und kann als Single Point of Truth den Ausgangspunkt für weitergehende Services bilden.
Die smarte Servo-Achse fügt sich nahtlos in diese Anwendung ein. Alle relevanten Daten rund um den Antrieb stellt der i950 an der integrierten Ethernet-Schnittstelle bereit – Drehzahl, Laststrom, Motortemperatur und weitere Informationen, beispielsweise über die genauen Modellvarianten von Antrieb und Getriebe. Er unterstützt bereits das verbreitete MQTT-Protokoll, das die Datensammlung und -integration bis in die Cloud möglich macht.
Die Automatisierungsspezialisten von Lenze sind sich sicher, dass am IIoT in Zukunft niemand mehr vorbei kommt. Mit der smarten Servo-Achse liefert das Unternehmen die gebündelte Antwort für die Ansprüche an Mechanik, Elektronik und die Digitalisierung. (sh)
Hannover Messe 2018: Halle 14, Stand H22
Hannover Messe 2018
Neues zur intelligenten Fluid- und Antriebstechnik
* Christian Bergner ist Leiter Produktmanagement Servo Drives & Motors bei Lenze.
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