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Für Anwendungen mit großem Wellenspiel und großer Lagerluft
Die große Luftspalttoleranz von 1 mm und die Axialtoleranz von ± 1 mm erlauben Anwendungen mit großem Wellenspiel und großer Lagerluft, zum Beispiel an Achsen und Gelenken von Kranen, Baggern oder Erntemaschinen.
Eine Besonderheit des lagerlosen Drehgebers ist das zusätzlich bereitgestellte Inkrementalsignal mit 1024 Impulsen bis 8192 Impulsen pro Umdrehung. Die Absolutfunktion meldet beispielsweise der Hebebühnensteuerung den aktuellen Winkel, während die zusätzliche Inkrementalspur eine einfache Überwachung von Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit ermöglicht.
Vergleich der Positionswerte
Ein weiterer Vorteil dieser Funktion: Bei anspruchsvollen Applikationen, die eine besonders sichere Feststellung der aktuellen Position erfordern, kann die Steuerung eine an sie übermittelte Absolutposition zusätzlich mit der von ihr aus den jeweiligen Inkrementalsignalen berechneten Position vergleichen.
Eine besonders hohe Verfügbarkeit bietet die redundante Signalerfassung. Trotz der sehr kompakten Bauform lassen sich bis zu vier Sensoren um ein einzelnes Polrad anordnen. Auf diese Weise sind redundante Lösungen mit mehreren Absolut- und Inkrementalsignalen mit geringem Aufwand unkompliziert und kostengünstig realisierbar.
Permanente Überwachung der Sensorfunktion
Die integrierte Eigendiagnose überwacht die Positionsbildung und überprüft permanent die Sensorfunktion. Darüber hinaus signalisiert eine LED bereits während des Drehgeber-Anbaus die Überschreitung des maximalen Abstands zwischen Polrad und Sensorkopf und erleichtert so die Montage.
Seine Eigenschaften machen den lagerlosen Drehgeber zur wirtschaftliche Alternative zur Positionsermittlung von Gelenken und Achsen in Nutzfahrzeugen. Die Anwender profitieren von seiner Robustheit, Langlebigkeit und von der einfachen Montage. (jv)
SPS IPC Drives 2013: Halle 4A, Stand 335
* Wolfgang Jarausch ist Marketing Manager Motion Control bei Baumer.
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