European Defence Supply 2026 Die Lieferkette im Verteidigungsbereich effizienter machen

Quelle: Vogel Communications Group 1 min Lesedauer

Trotz des hohen Lieferdrucks in der Rüstungsindustrie bestehen weiterhin lange Beschaffungszyklen und komplexe Verifizierungsverfahren. Auf dem European Defence Supply am 29. April in München befasst sich ein Workshop mit den entscheidenden Fähigkeiten für eine echte Wertschöpfung innerhalb der Lieferkette im Verteidigungsbereich.

Stephan Finkel von 3DSE Management Consultants spricht auf dem European Defence Supply über die Lieferkette im Rüstungssektor.(Bild:  3DSE)
Stephan Finkel von 3DSE Management Consultants spricht auf dem European Defence Supply über die Lieferkette im Rüstungssektor.
(Bild: 3DSE)

Im Gegensatz zur Stabilität und den festen Zeitplänen der automobilen Massenproduktion erfordert die Verteidigungsindustrie Flexibilität, kontrolliertes Änderungsmanagement und Anpassungen auch bei kleinen Losgrößen. Dies erfordert einen ständigen bilateralen Austausch zwischen OEM und Lieferanten, um das System gemeinsam zu gestalten, anstatt eine einmalige Übergabe der Spezifikationen, und somit echtes Co-Engineering statt unidirektionaler Lieferung.

Agiles Systems Engineering im Verteidigungsbereich

Auf dem European Defence Supply am 29. April 2026 in München befasst sich Stephan Finkel von 3DSE in einem Workshop mit den entscheidenden Fähigkeiten für eine echte Wertschöpfung innerhalb der Lieferkette im Verteidigungsbereich. Systems Engineering dient dabei als grundlegender Entwicklungsrahmen, aber der Einstieg erfordert mehr als nur die Grundlagen.

Agiles Systems Engineering, modellbasierte Ansätze und Concurrent Engineering sind unerlässlich, um den Anforderungen einer hohen Änderungsfrequenz, einer kundenspezifischen Anpassung in kleinen Losgrößen und einer synchronisierten Entwicklung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten für Software und Hardware gerecht zu werden. Der Einstieg erfolgt durch Kompatibilität mit dem Gesamtsystem (oder System von Systemen) und die Fähigkeit zur kontinuierlichen Anpassung.

Auf dieser Grundlage skizziert die Präsentation priorisierte Prinzipien des Systems Engineering und konkrete Maßnahmen, die es branchenübergreifenden Zulieferern ermöglichen, schnell als zuverlässige Partner im Verteidigungssektor wahrgenommen zu werden und ihre Rolle vom reinen Komponentenlieferanten zu einem systemisch effektiven Mitwirkenden durch SE-Kompetenz, Systemreife, Veränderungsbereitschaft und Anpassungsfähigkeit weiterzuentwickeln.

Mehr Informationen sowie Tickets zur European Defence Supply 2026 gibt es auf der offiziellen Website.

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