Ultraschallsensoren

Die Kompaktklasse der neuen Ultraschallsensoren

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Breite Palette unterschiedlicher Ultraschallsensoren

Darüber hinaus bietet Microsonic eine breite Palette weiterer Ultraschallsensoren: Der zws zum Beispiel kommt im quaderförmigen Gehäuse, wahlweise mit Schalt- oder Analogausgang; Gehäusebauform und Montage sind kompatibel zu vielen optischen Sensoren. Dies erleichtert Anwendern den Umstieg auf den Ultraschallsensor bei kritischen Anwendungen. Mit bis zu 250 Hz Schaltfrequenz und Tastweiten zwischen 20 mm und 1 m ist der zws ideal für schnelle Abtastvorgänge. Optional ausgestattet mit Schallführungsaufsatz SoundPipe ist er auch für besonders knifflige Messaufgaben geeignet.

Bei einer Grenztastweite von 100 mm erreicht beispielsweise der zws-7 eine Schaltfrequenz von 250 Hz. Damit können nicht nur Objekte mit einer hohen Zählfrequenz, sondern auch sehr schmale Lücken zwischen zwei Objekten bei großer Maschinengeschwindigkeit erfasst werden. Der Ansprechverzug des zws-7 beträgt weniger als 3 ms. Stattet man den zws-7 zusätzlich mit der Sound-Pipe aus, erhöht dies das Detektionsvermögen von Lücken zwischen Objekten bei gleichzeitig hohen Maschinengeschwindigkeiten noch einmal deutlich. Die Sound-Pipe bewirkt eine Schallführung bis zur Messstelle und erlaubt somit Messungen in Bohrungen und Öffnungen mit einem Durchmesser von weniger als 5 mm.

Ideal zum Abstasten von Leiterplatten und Wafern

Die sks-Sensoren waren bislang die kleinsten Ultraschallsensoren von Microsonic. Sie besitzen im Vergleich mit dem zws ein um 33 % kleineres Gehäusevolumen. Der sks ist ideal geeignet zum Abstasten von Leiterplatten und Wafern in der Elektronikindustrie oder für den Einsatz an einer Verpackungsmaschine, an der hochtransparente Folien erkannt werden müssen. Neben der sehr kleinen Gehäuseabmessung mit zwei M3-Gewindebuchsen sind auch sie baugleich mit vielen optischen Sensoren und damit eine echte Alternative bei kritischen Anwendungen. Der sks misst mit 0,1 mm Auflösung.

Die pico+-Ultraschallsensoren sind eine kompakte Baureihe mit M18-Gewindehülse und nur 41 mm Gehäuselänge. Neben der Variante mit axialer Abstrahlrichtung steht auch eine Gehäusevariante mit 90° Winkelkopf und radialer Abstrahlrichtung für spezielle Einsätze zur Verfügung. Mit vier Tastweiten von 20 mm bis 1,3 m und drei verschiedenen Ausgangsstufen deckt die Sensorfamilie ein breites Einsatzspektrum ab. Automatische Synchronisation und Multiplex-Betrieb ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von bis zu zehn Sensoren auf engstem Raum. Mit der IO-Link-Schnittstelle unterstützt der pico+ auch den neuen Industriestandard in der Sensorenkommunikation.

Sicheres Messen in staubiger Luft

Der quaderförmige Ultraschallsensor lcs+600 von Microsonic mit einem Arbeitsbereich bis 8 m Weite misst Füllstande, Entfernungen und Abstände und erschließt weite Anwendungsmöglichkeiten für Außenanwendungen, Industrie und Landwirtschaft. lcs+-Sensoren messen mit einer Auflösung von 0,18 mm und in staubiger Luft genauso sicher wie durch Farbnebel hindurch. Auch dünne Ablagerungen auf der Sensormembran beeinträchtigen die Sensorfunktion nicht. So erfasst der lcs+ z. B. Füllstände in Getreidesilos trotz hoher Staubentwicklung zuverlässig. Körner, die beim Befüllen durch den Messbereich fliegen und die Messung stören könnten, werden mithilfe spezieller Filter ausgeblendet, sodass der Sensor nur den tatsächlichen Füllstand anzeigt.

Der Sensor ist wahlweise mit Analogausgang oder ein bzw. zwei Schaltausgängen erhältlich, sowie mit IO-Link-Schnittstelle – Prozess- und Servicedaten können in dem neuen Industriestandard lückenlos zwischen Systemsteuerung und Sensor ausgetauscht werden.

Wie alle Sensoren ist auch der lcs+ von Microsonic voreingestellt und sofort einsatzbereit. Über den LinkControl-Adapter LCA-2 können die lcs+600 mit dem PC verbunden und mithilfe von LinkControl umfangreich parametrisiert werden. Bei Anwendungen, in denen mehrere lcs+600-Ultraschallsensoren betrieben werden sollen, können die Sensoren untereinander einfach synchronisiert werden, damit sie sich nicht gegenseitig beeinflussen. (jv)

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