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Die zweite Gruppe umfasst die Festoptik-Sensoren. Diese Modelle benötigen keinen Lichtleiter, sie beleuchten das Messobjekt selbstständig und eignen sich je nach Optik für spezielle Oberflächen. So wird die Klarglasoptik für große Abstände und matte Oberflächen herangezogen. Für inhomogene und glänzende Oberflächen sind Sensoren mit diffuser Optik im Programm. Ein Polfilter wird verwendet, wenn die Oberflächen sehr stark spiegelnd sind. Und bei fluoreszierenden Objekten wird auf die Sensoren mit UV-LEDs zurückgegriffen. Ebenfalls wird ein Sensor mit maximal 800 mm Abstand zum Objekt angeboten.
Die Sensoren messen nicht, sondern vergleichen
Die genannten Sensoren messen nicht im herkömmlichen Sinn, sie sind vergleichende Sensoren. Dazu muss beim Einrichten der Sensoren die „richtige“ Farbe dem Sensor per Teach-In gelernt werden. Im Anschluss erkennen sie dann feinste Nuancen, die sich von der Soll-Farbe unterscheiden. Mit der True-Color Auflösung erkennen die Sensoren Farben wie das menschliche Auge. D. h. Farbunterschiede werden nur erkannt, wie dies auch das menschliche Auge erkennen würde.
Zur Überprüfung von LEDs auf Farbe, Intensität und Funktion wird das Messsystem colorCONTROL MFA angeboten. Damit können bis zu 100 LEDs gleichzeitg geprüft werden. Die Farb-, Intensitäts- und Lichtinformationen werden über eizelne Faserbündel direkt vom Messobjekt in den MFA eingekoppelt. Verschiedene Modelle ermöglichen die Einkopplung zwischen 5 und 100 Messstellen.
Für beide Produktgruppen steht ein umfangreiches Programm an Lichtleitern der Fasop Baureihe zur Verfügung. Sie sind individuell auf die Anforderungen in Länge, Faser, Anschluss und Querschnitt konfigurierbar.
Im Bereich der Farberkennung übernimmt Dipl.-Ing. (FH) Joachim Hueber das Produktmanagement bei Micro-Epsilon Eltrotec, der sich vorher mit der Entwicklung der Farbsensoren beschäftigte.
Optische Mikrometer und technische Endoskope ergänzen das Programm
Neben der Farbe wird in Kürze das Programm mit optischen Mikrometern und technischer Endoskopie erweitert werden. Beide Unternehmen freuen sich auf die künftig enge Zusammenarbeit, da Kunden damit umfassender mit Sensoren von Micro-Epsilon bedient werden können und auf die hohe Beratungskompetenz von Micro-Epsilon vertraut werden kann. (ud)
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