Konjunktur
Deutsche Elektro- und Digitalindustrie: uneinheitliche konjunkturelle Signale

Quelle: ZVEI 3 min Lesedauer

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Zum Jahresstart verzeichnet die deutsche Elektro- und Digitalindustrie uneinheitliche konjunkturelle Signale. Es gibt aber auch Positives: Die Branchenausfuhren nach China wachsen zweistellig, Unternehmen wollen mehr investieren und die Beschäftigungszahl sind trotz rückläufigem Auftragseingang weiter hoch.

Einen schwachen Auftragseingang mit Lichtblicken verzeichnet die deutsche Elektro- und Digitalindustrie. (Bild:  magele-picture - stock.adobe.com)
Einen schwachen Auftragseingang mit Lichtblicken verzeichnet die deutsche Elektro- und Digitalindustrie.
(Bild: magele-picture - stock.adobe.com)

Trotz erster positiver Signale steht die deutsche Elektro- und Digitalindustrie vor einem herausfordernden Jahr. „Wir haben die konjunkturelle Schwächephase aus der zweiten Jahreshälfte 2023 ins neue Jahr mitgenommen, der Auftragseingang ist auch zum Jahresanfang weiter schwach“, sagte Dr. Gunther Kegel bei der Pressekonferenz des Verbands anlässlich der Hannover Messe. Einen ersten Lichtblick erkennt der ZVEI-Präsident allerdings im Geschäft mit China, dem größten Abnehmerland der deutschen Elektro- und Digitalindustrie. „In den ersten beiden Monaten haben die Ausfuhren um über 14 Prozent zugelegt. Das stimmt optimistisch für die vor uns liegende Zeit.“ Insgesamt gaben die Branchenausfuhren in den ersten beiden Monaten des Jahres leicht um minus 0,8 Prozent nach.

Beschäftigtenzahl bleibt weiter hoch

Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds und der großen geopolitischen Unsicherheiten bleibt die Beschäftigtenzahl weiter hoch. Die Branche beschäftigt 900.000 Menschen in Deutschland – ein Zuwachs von rund 100.000 Stellen seit 2005. „Damit bleibt die Elektro- und Digitalindustrie – nach Köpfen – die zweitgrößte Branche des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland“, so Kegel. Mehr als 100.000 der Branchenbeschäftigten sind allein im Bereich Forschung & Entwicklung (F&E) tätig. Sie bilden die Basis für den Beitrag der Elektro- und Digitalindustrie zu technologischem Fortschritt und damit zu Wachstum und Wohlstand.

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