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Überzeugende Vorstellung der ForceArc-Geräte
Mehrere Geräteanbieter gaben sich in der Angebotsphase bei SIBAU die Klinke in die Hand. „Letztlich offerierte uns STM die innovative Schweißlösung von EWM und führte diese vor“, erklärt der Schweißfachmann. Dass die Vorführung überzeugte, ist an der Vielzahl dieser PHOENIX-forceArc-Geräte in den Genthiner Produktionshallen zu erkennen.
Darauf angesprochen, setzt der Schweißfachmann seine Ausführung fort: „Für unsere im 2-Schichtbetrieb ausschließlich von Hand ausgeführten Schweißaufgaben ist das forceArc-Verfahren ein wahrer Segen. Mit seinem druckvollen wie richtungsstabilen Lichtbogen gestattet es ‚sehr tiefes‘ Schweißen, mit einem Einbrand, wie ihn herkömmliche MAG-Verfahren niemals erreichen können. Somit ist es uns nun möglich, die Schweißfuge kleiner zu dimensionieren und deshalb weitaus weniger Schweißgut einbringen zu müssen.“
forceArc senkt Produktionskosten um bis zu 50 %
Ein weiteres Highlight seiner neuen Gerätetechnologie sieht Krause in der Tatsache, dass forceArc mit einem freien Drahtende von 35 bis 40 Millimeter arbeiten und so tief in die schmale Fuge „eintauchen“ kann. Der Lichtbogen bleibt dabei absolut richtungsstabil auf den Arbeitspunkt fixiert.
Alternativen zum forceArc-Schweißen sieht Krause nicht: „Zu unserem Fertigungsspektrum – Verbinden von großen und dicken Blechen, Rohren und Profilen – gibt es meines Erachtens keine wirtschaftlichere Alternative.“
EWM-forceArc legt mit hoher Abschmelzleistung die Füll- und Decklagen nahezu spritzerfrei, mit tiefem Einbrand ohne Einbrandkerben. Aus vielen Stahl- und Maschinenbau-Unternehmen ist belegt, dass alleine forceArc die Produktionskosten um bis zu 50 Prozent senkt.
Eine Stromquelle gespart
Olaf Krause beleuchtet auch die Rolle seiner Schweißer bei der Umstellung auf die moderne Maschinen-Verfahrens-Kombination: „Intensive Schulung half, ihre anfänglichen Vorbehalte gegenüber der neuen Technik schnell auszuräumen, nun arbeiten sie ausgesprochen gerne damit. Nie zuvor hatten sie größeren Komfort, erzielten sie bessere Schweißergebnisse.
Was ihnen letztlich das „Verputzen“ der Schweißnähte an unseren riesigen Bauteilen erheblich vereinfacht“, und er kennt noch einen weiteren Komfortpunkt der PHOENIX-Stromquelle, „bisher standen jedem Schweißer zwei Stromquellen zur Seite, die eine zum Fügen der Naht, die andere zum Ausfugen der Nahtwurzel für eine glatte Gegenseite. Entsprechend hoch waren Aufwand und Nebenzeiten für das Handling der Geräte beim Wechseln des Arbeitsplatzes. Heute erledigt die PHOENIX nebenbei auch dieses Fugenhobeln.“
Das Genthiner Fachpersonal ist durchweg nach DIN 287 geprüft und hat die Qualifikation zum MAG-Schweißen – sechs Schweißer zusätzlich die Berechtigung zum Unterpulver-Schweißen.
Entschlossen zum Erfolg
Geschäftsführer Baumgärtel bringt die Ausführungen auf den Punkt: „Ein wesentliches Element unserer Philosophie – und damit unseres Erfolgs – ist die Entschlossenheit, unsere Kunden mit jeder Leistung voll und ganz zufrieden zustellen. Um Aufträge jeder Größenordnung effizient zu realisieren, entsprechen unsere Arbeits- wie Produktionsmittel dem Anforderungsprofil eines modernen Stahlbau-Unternehmens – daher unsere Entscheidung für EWM-forceArc.“
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