Klebstoff CO2-Fußabdruck von Klebstoffen ermitteln

Quelle: Delo 1 min Lesedauer

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Delo hat die Voraussetzungen geschaffen, um den Product-Carbon-Footprint seiner Hightech-Klebstoffe zu ermitteln. Die Berechnungen orientieren sich an anerkannten Initiativen wie Catena-X und „Together for Sustainability“.

Delo ermittelt den CO₂-Fußabdruck seiner Hightech-Klebstoffe und ermöglicht Anwendern damit, den CO₂-Ausstoß ihrer eigenen Produkte präziser bestimmen zu können. (Bild: ©  Wachirapong - stock.adobe.com)
Delo ermittelt den CO₂-Fußabdruck seiner Hightech-Klebstoffe und ermöglicht Anwendern damit, den CO₂-Ausstoß ihrer eigenen Produkte präziser bestimmen zu können.
(Bild: © Wachirapong - stock.adobe.com)

Der Product-Carbon-Footprint (PCF) umfasst CO2-Emissionen in den verschiedenen Lebenszyklusphasen eines Produkts. Delo fokussiert sich dabei auf den Cradle-to-Gate-Ansatz und ermittelt damit jene Emissionen, die bei der Herstellung eines Klebstoffs entstehen – beginnend bei der Gewinnung der Rohstoffe, über die in der Lieferkette verursachten Emissionen bis hin zu den Fertigungsprozessen am Produktionsstandort. Für die CO2-Bilanzierung der verwendeten Rohstoffe greift Delo auf Daten aus branchenüblichen Datenbanken zurück und ergänzt diese mit CO2-Angaben der Lieferanten. Die Transportemissionen werden auf Basis von Lieferanteninformationen abgeschätzt. Durch eine interne Screening-Studie wurden zudem die Emissionen, die bei ausgewählten Klebstoffen während der Produktion entstehen, im Detail ermittelt. Diese werden in die Berechnungen einbezogen.

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Die Berechnungsweise erfolgt nach den anerkannten Initiativen Catena-X, einem Daten-Ökosystem für die Automobilindustrie, sowie „Together for Sustainability“. Letzteres ist eine Initiative der Chemieindustrie, die die Messung der Nachhaltigkeitsleistung in der Lieferkette fördert. „Mittlerweile weisen viele Hersteller von Rohstoffen wie auch Speditionen die bei ihnen entstehenden CO2-Emissionen aus. Damit können wir unseren Kunden jetzt sehr gute Abschätzungen zum PCF des von ihnen eingesetzten Klebstoffs bieten“, sagt Dr. Karl Bitzer, Geschäftsführer von Delo. „Diese Daten können sie wiederum in ihre Umweltbilanz einbeziehen, um den CO2-Fußabdruck ihrer Endprodukte präziser zu bestimmen und eigene Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“. Den PCF erhalten Anwender auf Anfrage.

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