In der Kategorie Digitalisierung, KI und Daten hat das australische Unternehmen New Frontier Technologies den Award für die Entwicklung eines einen digitalen Zwillings von Verbundwerkstoffbauteilen, der auf fortschrittlicher CT-Bildgebung und maschinellem Lernen basiert, erhalten. 3D-Bildgebung und digitale Zwillingssimulationen ermöglichen eine unübertroffene Qualitätsanalyse und Leistungsvorhersage für Verbundwerkstoffkomponenten. Die hochauflösende Röntgen-Computertomographie (CT) erfasst interne Merkmale (Hohlräume, Fasern) von hergestellten Teilen im Mikrometerbereich. Die Algorithmen für maschinelles Lernen segmentieren diese Merkmale, um eine präzise Messung des Hohlraums und der Verteilung, der Teilegeometrie sowie des Fasergehalts und der Faserorientierung zu ermöglichen. Anschließend wird ein 3D-Netz mit allen internen Merkmalen erstellt und in einen digitalen Zwilling integriert, um eine realitätsgetreue Finite-Elemente-Simulation des gefertigten Teils zu ermöglichen. (Bild: New Frontier Technologies) 4/11 Zurück zum Artikel