Laufrad-System Das Demag-Laufrad-System – die einfache Lösung für Fahraufgaben
Mit dem Laufrad-System LRS bietet Demag Cranes & Components eine flexible, preis-günstige und zugleich robuste und wartungsfreie Universallösung für mobile Anwendungen im unteren Traglastbereich. Es ist die Lösung für Fahranwendungen mit Radlasten bis zu 6,5 t (bei 100m/min) und Fahrgeschwindigkeiten bis 240 m/min.
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Neben qualitativen Faktoren, zu denen auch eine passgenaue Komponentenauswahl zählt, entscheiden heute zunehmend kurze Entwicklungszeiten und geringe Entwicklungskosten über die erfolgreiche Markteinführung von Investitionsgütern. Mit dem Laufrad-System LRS bietet Demag Cranes & Components eine flexible, preisgünstige und zugleich robuste und wartungsfreie Universallösung für mobile Anwendungen im unteren Traglastbereich. Ausgewählte Komponenten lassen sich bereits während der Produktentwicklung in Form von 2D- und 3D-CAD-Files einbinden. Das erhöht die Planungssicherheit und spart wertvolle Zeit im Konstruktionsprozess.
Das Demag-Laufrad-System LRS für Fahrgeschwindigkeiten bis 240 m/min
Das aus einem Baukastensystem zusammenstellbare LRS eignet sich für Radlasten von maximal 6.500 kg bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 100 m/min. Bei kleineren Radlasten kann das Laufrad-System, das in den drei Baugrößen LRS 200, LRS 250 und LRS 350 erhältlich ist, für Geschwindigkeiten bis 240 m/min genutzt werden. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo Lösungen zum Tragen, Transportieren, Treiben, Umsetzen, Verteilen und Führen gefragt sind.
So lassen sich hierüber Gebäudeteile verfahren sowie Werkstatt- und Hängekrane, Brückensichtgeräte, Reinigungsplattformen, Bühnenbilder und große Kulissen bewegen. Weitere Beispiele sind Wendeeinrichtungen, Kabelabwickler, Kübeltransporte und Räumbrücken in Kläranlagen, aber auch fördertechnische Einrichtungen in der internen Logistik.
Modulare Vielfalt aus dem Baukasten
Mit dem Demag-Laufrad-System LRS hat das Unternehmen sein Produktportfolio im Bereich der Fahrwerkskomponenten abgerundet, zu dem u.a. auch die Radblock-Systeme DRS für maximale Traglasten sowie RS für den Hochtemperatureinsatz gehören. Wahlweise stehen beim LRS Räder aus Sphäroguss oder mit Hydropur-Bandagen zur Verfügung.
Das Sphäroguss-Laufrad mit zwei Spurkränzen steht für hohe Tragfähigkeit, starke Verschleißfestigkeit und geringen Rollwiderstand. Die werkstoffbedingten Dämpfungs-eigenschaften und der Selbstschmiereffekt sorgen für einen bahnschonenden und ruhigen Lauf. Bei hochdynamischen Anwendungen erweist sich hingegen das Laufrad mit Hydropur-Bandagen als adäquate Lösung. Kennzeichnend für das System sind insbesondere eine gute Traktion und geringe Laufgeräusche sowie eine hohe Beschleunigung.
Das LRS zeichnet sich durch eine wartungsfreie Laufradlagerung und Leichtlauf aus und ist manuell oder mit Hilfe von Standardantrieben verfahrbar. Für motorisierte Anwendungen bietet Demag Cranes & Components abgestimmte Flachgetriebemotoren an, wie z. B. den Fahrmotor ZBF. Hierbei handelt es sich um einen Schwungmassenantrieb, der ein sanftes Beschleunigen und Abbremsen bei Netzbetrieb gewährleistet.
Zugeschnitten auf die jeweils zu verfahrende Masse und die vorgesehene Geschwindigkeit stehen diverse Getriebegrößen mit entsprechenden Fahrmotoren zur Verfügung. Darüber hinaus eine passende Frequenzumrichter-Baureihe.
Die Vielfalt möglicher Antriebsaufgaben wird durch das modular konzipierte Demag-Baukastensystem abgedeckt. Anspruch ist, Qualität durch Serienfertigung zu gewährleisten sowie einbaufertige Komponenten bei konstanter Verfügbarkeit und kurzen Lieferzeiten anbieten zu können, ohne die Varianz der Anforderungen aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig sichert das LRS ein hohes Maß an Bodenfreiheit, ein Thema, das insbesondere bei ebenerdigen, schienengebundenen Fahreinheiten im Vordergrund steht.
Das Laufrad-System – Variabel und voller Details
Das Laufrad-System ist mit einem robusten Sphäroguss-Blockgehäuse mit fünf bearbeiteten Anschlussflächen ausrüstet. Diese Auslegung ermöglichlicht eine Reihe frei wählbarer Befestigungsvarianten. Ein Vorteil des serienmäßig vorgesehenen Kopfanschlusses sind Zentrierbohrungen im Bohrbild. Diese ersparen ein zeitraubendes Wiederausrichten etwa bei einem Wechsel des Rades.
Optional kann das LRS aber auch über ein Bolzenanschluss-Set adaptiert werden. Über die Befestigungsmöglichkeiten des Laufradsystems hinaus deckt der Baukasten aber auch weitere Anschluss- bzw. Anbauoptionen ab wie Horizontalrollenführung, ein Puffer- und ein Zentralantriebs-Set. Erhältlich sind darüber hinaus eine Laser-Ausrichtvorrichtung, um möglichen Schräglauf zu verhindern, sowie ein Schienenreinigungssystem.
In Summe lassen sich mit dem LRS somit alle nur erdenklichen Aufgaben im Bereich mobiler Anwendungen für kleinere Traglasten realisieren. Damit trifft es den Begriff „Baukasten“ als solchen auch faktisch. Erwartet wird ein modular konzipiertes und klar strukturiertes Systemangebot, das selbst verschiedene Anforderungen durchgängig aus einer Hand abdeckt.
Komprimierte Information im Fokus
Das Unternehmen bietet mit dem „Drive Designer“ auch ein entsprechendes Planungstool. Unter der Maxime „Einfache Handhabung von Anfang an“ verbirgt sich dahinter ein Web-basiertes Angebot für Konstrukteure und Ingenieure. Sämtliche LRS-Komponenten können in Form von zwei- und dreidimensionalen CAD-Files in frei wählbaren Formaten geladen und in die Eigenkonstruktion eingebunden werden. Mögliche Unstimmigkeiten und Störkanten im Bewegungsablauf sind frühzeitig erkenn- und korrigierbar.
Hannover Messe Halle 27, Stand B37
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