Fertigermarkt Internationalisierung schreitet bei KMU weiter voran

Quelle: CNC Teile 24 1 min Lesedauer

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China und Indien werden für viele Unternehmen als Bezugsland immer interessanter. Doch mit den neuen Märkten gibt es auch neue Herausforderungen.

Während die Anforderungen an die Fertigung von Präzisionsbauteile sich mit Qualität, Preis und Liefertreue kaum verändert haben, ist in die Liste der Bezugsländer Bewegung gekommen.(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
Während die Anforderungen an die Fertigung von Präzisionsbauteile sich mit Qualität, Preis und Liefertreue kaum verändert haben, ist in die Liste der Bezugsländer Bewegung gekommen.
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

Eine Umfrage unter deutschen Mittelständlern hat gezeigt, dass die Branche sich weiter internationalisiert. Laut einer Mitteilung der CNC Teile 24 GmbH werden China und Indien als Bezugsländer immer wichtiger. Europa belege zwar noch den ersten Platz, habe jedoch an Relevanz eingebüßt. An der Umfrage nahmen 229 Mittelständler teil.

Mit 78,2 Prozent ist Europa noch immer die dominierende Region, aus der Bauteile bezogen werden. Sie hat jedoch im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent verloren. China verzeichnet mit insgesamt 33,6 Prozent ein leichtes Wachstum, ebenso Nordamerika mit insgesamt 8,7 Prozent. Die Relevanz von Indien hat sich dagegen verdreifacht auf 12,2 Prozent. Bei der Prognose der Befragten, wer in Zukunft weiter an Relevanz gewinnen wird, nannten 29,7 Prozent der Unternehmen Indien und 24,9 Prozent China. Doch die wachsende Relevanz dieser Länder stellt die Mittelständler vor neue Herausforderungen. Die meisten Befragten nennen Kommunikation als größte Hürde (50,7 Prozent), gefolgt von Lieferzeiten (42,8 Prozent) und der Qualitätssicherung (40,2 Prozent).

63,3 Prozent der Befragten gaben an, dass Qualität in der Bauteilbeschaffung das Wichtigste für sie ist, gefolgt von Preis und Geschwindigkeit. 34,9 Prozent wollen innerhalb von 20 Tagen beliefert werden. Die größte Herausforderung ist mit 59,4 Prozent der hohe Preis, gefolgt von Lieferschwierigkeiten mit 49,3 Prozent, Termintreue mit 48,5 Prozent, Materialengpässe mit 30,6 Prozent und die unsichere wirtschaftliche Perspektive mit 29,7 Prozent. Trotz der Schwierigkeiten sehen 53,3 Prozent der befragten Unternehmen den wirtschaftlichen Ausblick für ihren Betrieb positiv. Ziele für 2024 sind die Reduktion von Beschaffungskosten und Lieferzeiten sowie die Steigerung der Termintreue. Investitionen in die Automatisierung spielen mit 8,7 Prozent aktuell kaum eine Rolle.

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