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Enorme Zeitersparnis mit ReKnow Mass Utility

Der Statusvergabe liegt ein umfangreiches firmenspezifisch erweiterbares Regelwerk zugrunde, in dem nicht nur die Bewertungsregeln für Baugruppen, Bauteile und Körper definiert sind, sondern auch eventuelle Korrekturmaßnahmen. In vielen Fällen können Baugruppen so automatisch korrigiert werden.

Nachdem die Baugruppe erfolgreich modifiziert wurde, können durch das ReKnow Mass Utility von jedem Bauteil und jeder Baugruppe die Masse, die Koordinaten des Schwerpunktes und die Komponenten der Trägheitsachsen ermittelt werden. Die Ergebnisdaten werden übersichtlich angezeigt und können in verschiedenen Formaten, zum Beispiel Excel oder HTML, exportiert werden. Desweiteren können die Schwerpunkte und die Trägheitsachsen als Geometrie in CATIA V5 automatisch durch das ReKnow Mass Utility erzeugt werden. „Die Zeitersparnis durch das ReKnow Mass Utility ist enorm. Anfangs waren wir gespannt, ob die Software wirklich zuverlässig unsere Probleme im Zusammenhang mit der Materialanalyse würde lösen können. Doch das ReKnow Mass Utility arbeitet zum einen tatsächlich blitzschnell und hilft konsequent, Fehler auszubügeln, die sonst oft erst wesentlich später beziehungsweise erst nach vielen Stunden mühsamer manueller Korrekturen aufgefallen sind“, bestätigt Bühler die Vorteile im Alltag.

Mögliche Weiterentwicklungen von ReKnow Mass Utility geplant

Obwohl gerade erst auf dem Markt, denkt ReKnow bereits an mögliche Weiterentwicklungen dieses Tools. Dirk Janßen, Geschäftsführer und Entwicklungsleiter bei ReKnow, berichtet: „Viele Unternehmen nutzen CATIA V5 auch für die Erstellung von Renderings, also von fotorealistischen Bildern ihrer Produkte für Produktpräsentationen, Marketing, Vertrieb und Design. Um fotorealistische Bilder erzeugen zu können, müssen an jedem Bauteil visuelle Eigenschaften wie zum Beispiel die Oberflächenrauhigkeit, der Reflexionsgrad et cetera definiert werden. Auch solche Eigenschaften werden durch die Materialzuweisungen definiert. Es besteht aber oft das Problem, dass zum Beispiel verschiedene Stahlteile mit den gleichen vorgegebenen mechanischen Eigenschaften durchaus mit verschiedenen visuellen Eigenschaften existieren, etwa in unterschiedlichen Farben. Um dieses Problem zu lösen, müssten die Materialien mehrfach in Materialkatalogen vorgehalten werden. Administrativ ist das eine große und vor allem zeitraubende Herausforderung, da die Pflege der Materialkataloge extrem aufwendig ist.“

Masse-Attribute auch für Hüllgeometrien

Mit dem ReKnow Mass Utility können die visuellen Eigenschaften von Materialien separat gesteuert werden. Der Anwender kann in einer Baugruppe verschiedene Bauteile selektieren und ihnen aus einem Katalog visuelle Eigenschaften zuweisen, ohne die mechanischen Eigenschaften zu beeinflussen. Durch die Definition eines Katalogs mit Materialien für das Rendering können so sogar Materialien vorgegeben werden, deren Farben den Unternehmensvorgaben entsprechen (zum Beispiel RAL-Farben). „Auch in Fällen, in denen Fremdteile in einer Baugruppe verbaut sind, die zum Beispiel nur als Hüllgeometrie vorhanden sind, ist es bisher nur schwer möglich, die Masse korrekt zu ermitteln. Für diese Komponenten wird ebenfalls ab April die Möglichkeit bestehen, ein Masse-Attribut manuell zu pflegen“, rundet Janßen die derzeitig geplanten Weiterentwicklungen des ReKnow Mass Utility ab. (jup)

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