Leitungen
Brennstoffzellenkraftwerke mit Helukabel-Leitungen ausgestattet

Quelle: Helukabel 4 min Lesedauer

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Reverion hat ein containerbasiertes Kraftwerk entwickelt, das in der Lage ist, Biogas oder Wasserstoff mit einem Wirkungsgrad von 80 Prozent in Strom umzuwandeln. Für die Verkabelung der elektrischen Komponenten seiner Brennstoffzellensysteme setzt das Unternehmen auf Leitungen von Helukabel.

Das containerbasierte Kraftwerk von Reverion ist vor allem für Landwirtschafts- und Industriebetriebe mit eigener Biogasproduktion interessant.(Bild:  Reverion)
Das containerbasierte Kraftwerk von Reverion ist vor allem für Landwirtschafts- und Industriebetriebe mit eigener Biogasproduktion interessant.
(Bild: Reverion)

Die Erzeugung und Nutzung von Biogas ist ein wichtiger Baustein der Energiewende: Allein deutschlandweit sind aktuell rund 10.000 Biogasanlagen in Betrieb, die durch Vergärung tierischer Exkremente und anderer Biomasse Gas produzieren. Dieses wird hauptsächlich in elektrische Energie umgewandelt, in den meisten Fällen in Blockheizkraftwerken mit Verbrennungsmotor. Mehr als 30 Terawattstunden Strom werden in Deutschland jährlich aus Biogas gewonnen – das sind rund 18 Prozent der gesamten aus erneuerbaren Quellen erzeugten Energie.

Ein großer Vorteil von Biogas ist, dass es unabhängig von Witterung oder Tageszeit genutzt werden kann – auch dann, wenn Wind oder Sonne gerade nicht genügend Energie liefern. Die Technologie hat allerdings auch ihre Schwächen: Der Wirkungsgrad der meisten Anlagen liegt gerade einmal bei rund 40 Prozent, das heißt die meiste Energie geht ungenutzt verloren. Auch der CO2-Ausstoß durch die Verbrennung des Gases ist zwar im Vergleich zur Stromerzeugung mit Kohle oder Erdgas relativ gering, aber dennoch deutlich höher als bei Wind-, Wasser- oder Solarenergie.