Bedienlösungen

Bedienlösungen für den Maschinen- und Anlagenbau

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Einfacher Umstieg auf die umfangreichere Scada-Software

Visu+ Express basiert auf derselben technologischen Grundlage, sodass die Software vollständig aufwärtskompatibel zu Visu+ ist. Die vertraute Benutzeroberfläche sowie die Übernahme von Projekten vereinfachen es für die Nutzer, vom neuen auf das bekannte Visualisierungs-Tool umzusteigen. Visu+ grenzt sich dabei durch einen deutlich höheren Funktionsumfang von Visu+ Express ab. So bietet Visu+ Funktionen, die sich bis in den Scada-Bereich erstrecken, wohingegen Visu+ Express als HMI-Software positioniert ist. Mit Visu+ lassen sich sowohl Bediengeräte mit Windows CE als Betriebssystem wie auch Industrie-PCs mit einem Standard-Betriebssystem ausführen. Visu+ Express unterstützt nur HMI-Geräte. Im Gegensatz dazu treten bei der Auswahl der Kommunikationstreiber keine Unterschiede auf. Neben OPC sind in beiden Software-Versionen zahlreiche direkte Treiber erhältlich, mit denen die User Interfaces an die Steuerungen von Phoenix Contact ebenso wie an die gängigen SPS-Systeme anderer Hersteller angebunden werden können.

Bei den für Visu+ vorgesehenen HMI handelt es sich um Bediengeräte mit integrierter Runtime für die Software. Sie kommen dort zum Einsatz, wo Betriebsdaten entweder mit Visu+ oder mit Visu+ Express angezeigt werden sollen. Die Ankopplung an die jeweilige Steuerung erfolgt über das OPC-Protokoll, viele Kommunikationstreiber oder serielle Feldbus-Schnittstellen. Ergänzend zur anwenderfreundlichen Installation und Handhabung überzeugen die Touch Panel durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Als Beispiel seien die Lizenzen für die Visu+ Runtime und den OPC-Server genannt, die bereits in den Kosten inbegriffen sind.

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Zwei Plattformen für unterschiedliche Anforderungen

Zur Darstellung der mit Visu+ generierten Anwendungen stehen je nach deren Umfang und Leistungsanforderung zwei Hardware-Plattformen zur Verfügung. Das Portfolio der 3000er-Serie umfasst Touch Panel, die sich durch ihre Feldbus-Offenheit auszeichnen. Die Geräte bieten optional Profibus-, MPI-, CANopen- oder serielle Schnittstellen. Zudem beinhalten sie eine Anbindung für OPC sowie weitere Ethernet-basierte Treiber. Alle Touch Panel verfügen standardmäßig über eine Ethernet- und zwei USB-Schnittstellen. Das Display-Spektrum erstreckt sich von 4,3" (10,92 cm) bis 15,4" (39,1 cm). Ferner sind Geräte mit analog resistivem Touch (Polyester), projiziert kapazitivem Touch (PCAP) und Glas-Film-Glas-Touch (GFG) erhältlich.

Bei der 5000er-Baureihe handelt es sich um Bediengeräte, die eine leistungsstarke PC-Plattform mit dem Betriebssystem Windows CE und der Visualisierungslösung Visu+ vereinen. Sie werden in sämtlichen Applikationen verwendet, die grafikintensive Bedienoberflächen oder Scada-Funktionen benötigen. Die drei Display-Diagonalen reichen von 12" (30,8 cm) bis 172 (43,18 cm), wobei die Touch-Oberfläche in analog resistiver Technologie (Polyester) ausgeführt ist. Darüber hinaus ist eine VGA-Schnittstelle in die Geräte integriert. Durch die Ankopplung eines externen Monitors lässt sich so eine Mehrplatzbedienung realisieren, um unnötige Laufwege zu vermeiden. Die HMIs mit der Software Visu+ werden in Maschinen, Aggregaten und mittelgroßen Anlagen genutzt. Das hochwertige Aluminium-Gehäuse, das frontseitig gemäß IP65 staugeschützt und wasserfest umgesetzt ist, erlaubt den Einsatz der Panels in fast allen industriellen Branchen. (jv)

* Dipl.-Wirt.-Ing. Eugen Schenfisch, Produktmarketing HMI, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont

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