Mission Aufbruch
Richtiges Signal, aber nicht ausreichend

Quelle: BDI 1 min Lesedauer

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In einem kritischen Appell an die Bundesregierung fordert Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), tiefgreifende Strukturreformen zusätzlich zum geplanten Investitionshaushalt 2026. Trotz bedeutender Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung sieht Gönner die Gefahr einer erheblichen Finanzierungslücke ab 2027.

Von der Regierung braucht es Entscheidungen, die Unternehmen mehr Wachstumsdynamik ermöglichen: Planungsverfahren beschleunigen, Bürokratie abbauen, Steuern und Abgaben senken, fordert Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des BDI. (Bild:  BDI)
Von der Regierung braucht es Entscheidungen, die Unternehmen mehr Wachstumsdynamik ermöglichen: Planungsverfahren beschleunigen, Bürokratie abbauen, Steuern und Abgaben senken, fordert Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des BDI.
(Bild: BDI)

„Die Bundesregierung setzt mit einem Investitionshaushalt für das Jahr 2026 das richtige Signal, doch das reicht bei Weitem nicht aus“, findet Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der deutschen Industrie (BD). Was fehle, sei die erkennbare Bereitschaft zu Strukturreformen und damit einer Priorisierung und Konsolidierung im Haushalt. Andernfalls drohe ab 2027 eine massive Finanzierungslücke, so Gönner. „Auf die Bundesregierung wartet ein Herbst mit unbequemen, aber notwendigen Entscheidungen für weitere Reformen und Einsparungen konsumtiver Ausgaben.“

Der wachsende Fachkräftemangel und die jüngsten Zollentscheidungen wirken wie eine angezogene Handbremse für eine Wirtschaftswende, erklärt Tanja Gönner. Umso mehr brauche es von der Regierung Entscheidungen, die Unternehmen mehr Wachstumsdynamik ermöglichen: Planungsverfahren beschleunigen, Bürokratie abbauen, Steuern und Abgaben senken. Im Haushalt müssten Prioritäten in Richtung Verkehr, Infrastruktur, Gebäude, Innovation und Transformation und damit hin zu Investitionen verschoben werden. Nur so ließe sich die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts erhalten.

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